Glossar

Abschaltautomatik: Die meisten Kochfelder im Test schalten ihre Kochzonen automatisch ab, wenn der Be­nutzer es vergessen sollte. Die dafür vom Anbieter programmierte Zeit variiert zwischen einigen Minuten und zehn Stunden, meist nach dem Motto „Je mehr Power, desto schneller wird abgeschaltet“. Auch wenn etwas auf dem Bedienfeld liegt oder nach dem Einschalten keine Funktion angewählt wird, tut sich bei vielen binnen Sekunden nichts mehr. Alle Geräte lassen sich auch über den Timer ausschalten.

Ankochautomatik: Nach dem An­kochen bei höchster Leistung regelt die Kochzone selbsttätig auf eine zuvor eingestellte geringere Stufe zum Fortkochen herunter. Das ge­schieht nach einer im Gerät festgelegten Zeit und hilft Energie zu sparen.

Automatikprogramme: Programmierte Zeit- und Leistungsvorgaben für Koch- und Bratgerichte, zum Beispiel Nudeln oder Milchreis kochen, Würstchen erwärmen, Fisch, Schnitzel oder Omelette braten; nur in Verbindung mit Koch- und Bratsensor.

Booster, Powerstufe: Zeitlich begrenzte Leistungssteigerung, um große Mengen, zum Beispiel das Nudelwasser oder den Partyeintopf, schneller erhitzen zu können. Da diese Zusatzleistung von einer an­deren Kochzone „abgezogen“ wird, steht dort die volle Leistung nicht zur Verfügung. Alle Induktionsfelder im Test haben eine Booster-Funktion.

Individuelle Programmierung: Verändert die Grundeinstellungen. Zum Beispiel lassen sich Ankochautomatik, Verriegelung, Kindersicherung aus- und einschalten, die Lautstärke von Signaltönen oder die Zahl der Leistungsstufen verändern. Koch- und Bratprogramme lassen sich aber nicht programmieren, jedenfalls nicht bei den getesteten Kochfeldern.

Kindersicherung: Sperrt das Bedienfeld, sodass die Kochzonen nicht eingeschaltet werden können; haben alle.

Koch- und Bratsensor: Sie erfassen die Wärme, die das Geschirr abgibt, und regeln danach die Leistungsstufe. Der Benutzer wählt dazu Temperaturen oder Bratstufen für die Gerichte aus (im Test nur Bosch PKN675N34D).

Stop and go (Pausentaste): Regelt die aktiven Kochzonen herunter; beim Deaktivieren arbeiten sie mit der zu­letzt eingestellten Leistung weiter. Die Stop-and-go-Funktion soll ein Überkochen oder Anbrennen verhindern; sie ist praktisch, wenn es an der Tür klingelt oder das Handy ruft.

Topferkennung: Steht kein Topf, ein zu kleiner oder ein ungeeigneter Topf auf der eingeschalteten Induktionszone, erscheint eine Warnung. Außerdem werden stets nur die für die Topfgröße erforderlichen Zonen aktiviert.

Verriegelung, Wischfunktion: Sperrt das gesamte Bedienfeld, sodass sich nichts unabsichtlich verstellen kann.

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