Knochendichtemessung Meldung

Knochendichtemessungen helfen, Brüchen vorzubeugen, die durch Osteoporose, also Knochenschwund, entstehen. Besonders Frauen über 65 Jahren profitieren von der Knochendichtemessung mithilfe des sogenannten DXA-Verfahrens, zum Beispiel im Lendenwirbelbereich (siehe Foto mit Krankheitsbild). Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Köln.

Studien liefern Hinweise darauf, dass die Knochendichtemessung jene Frauen „erkennt“, die ihr Risiko für bestimmte Knochenbrüche durch Medikamente senken können. Berücksichtigt wurden neun große Studien, an denen insgesamt 19 732 Frauen und Männer teilnahmen und sich einer Knochendichtemessung unterzogen. Nachfolgend hatten sie Medikamente gegen Osteoporose erhalten wie Alendronat, Risedronat, Strontiumranelat, Fluorid, Kalzitonin, Raloxifen oder aber ein Placebo.

Während die Knochen bei Frauen meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr an Festigkeit einbüßen, wird dieser Prozess bei Männern erst ab dem 60. Lebensalter relevant.

Tipp: Mehr Informationen finden Sie unter www.iqwig.de und www.medikamente-im-test.de und im Artikel: Medikamente und ältere Menschen: Sturz als Nebenwirkung aus test 4/2010.

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