Tipps für den Alltag

Runterdrehen

  • Heizung runterdrehen. Heizen Sie Ihre Wohnung nicht tropisch auf. Ideal sind Temperaturen bis 20 Grad. Im Schlafzimmer reichen schon 16 bis 18 Grad - das ist sogar gesünder. Wenn Sie die Temperatur in Ihrer Wohnung um nur 1 Grad senken, zahlen Sie 5 bis 10 Prozent weniger Heizkosten. Außerdem reduzieren Sie den CO2-Ausstoß um 300 Kilogramm im Jahr.
  • Wasser prüfen. Prüfen Sie die Temperatur Ihres heißen Wassers. 60 Grad sind genug. Ist das Wasser heißer, bildet sich mehr Kalk. Sie verbrauchen mehr Energie und belasten die Umwelt mit mehr Kohlendioxid. Das gilt auch für Ihre Zentralheizung.

Ausschalten

  • Ausschalten. Lassen Sie Fernseher, Computer und DVD-Spieler nicht im Standby-Modus laufen. Benutzen Sie eine Steckerleiste mit Ausschalter oder den Netzschalter am Gerät. Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie es nicht brauchen.
  • Energiesparlampen. Benutzen Sie Energiesparlampen. Die halten länger und sparen Strom. Jede Energiesparlampe spart – auf ihre Lebensdauer gerechnet – bis zu 100 Euro. Manchmal sogar noch mehr. Der CO2-Ausstoß sinkt im Vergleich zur Glühlampe um satte 400 Kilogramm.
  • Waschen und Spülen. Benutzen Sie Waschmaschine und Geschirrspüler nur gut gefüllt. Verwenden Sie gegebenenfalls Sparprogramme und wählen Sie nicht die höchste Temperatur. Wasch- und Spülmittel sind heute so wirkungsvoll, dass niedrige Temperaturen reichen. Das spart Geld, Energie und CO2.
  • Kein Trockner. Verzichten Sie möglichst auf den Wäschetrockner. Wäschetrockner fressen besonders viel Energie. Bei jedem Trockenvorgang entstehen etwa drei Kilogramm CO2. Trocknen Sie die Wäsche besser auf der Leine oder auf einem Wäscheständer. Vorteil: Ihre Kleidung hält länger und Sie sparen Geld.
  • Herausnehmen. Nehmen Sie unbenutzte Aufladegeräte aus der Steckdose. Das Aufladegerät verbraucht Strom, auch wenn kein Handy, kein MP3-Spieler und keine Digitalkamera angeschlossen sind.

Recyceln

  • Recyceln. Bringen Sie Altglas zum Glascontainer und trennen Sie Papier und Pappe, Kunststoffe und Dosen vom restlichen Abfall. Das Recyceln einer Aluminiumdose spart 90 Prozent der Energie, die benötigt wird, um eine neue Dose herzustellen. Das spart 9 Kilogramm CO2 pro Kilogramm Aluminium.
  • Abfall vermeiden. Reduzieren Sie Ihre Abfallmenge. Verwenden Sie wiederverwendbare Behälter statt Einwegverpackungen. Jede Verpackung verschlingt Energie und setzt dadurch CO2 frei. Bei der Herstellung und beim Vertrieb. Je länger ein Behälter benutzt wird, desto besser seine Ökobilanz.

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