So haben wir getestet

Im Test: 10 Klimageräte (davon 5 Mono­blöcke und 5 Single-Splitgeräte). Wir wählten Geräte mit möglichst gleicher Nenn­leistung. Die Splitgeräte mussten per App zu steuern sein, meist kauf­ten wir WLan-Module als Zubehör. Einkauf im Januar 2018. Das Panasonic-Gerät war damals nicht erhältlich. Wir haben es einem Waren­lager des Anbieters entnommen, später im Handel einge­kauft und auf Über­einstimmung über­prüft. Die Preise teilten uns die Anbieter im Mai 2018 auf Nach­frage mit.

Kühlen: 30 %

Bei allen Geräten stellten wir die geringste Soll­temperatur und höchste Lüfter­stufe ein. In Anlehnung an die DIN EN 14511 und DIN EN 14825 ermittelten wir die Kühl­leistung und den Strom­verbrauch und errechneten daraus die Energieeffizienz. Wir bewerteten zudem die mess­bare Temperatur­änderung. Die Mono­block­geräte testeten wir bei Außen- und Innen­temperaturen von 35 Grad Celsius mit installierten Abluft­schläuchen, die Splitgeräte bei Außen­temperaturen von 20, 25, 30 und 35 Grad Celsius sowie 27 Grad Celsius Innen­temperatur.

Kühl­komfort: 20 %

Klimageräte im Test Test

Undicht. Die Abluft­schläuche der Mono­blöcke hängen aus dem Fenster. Warme Luft strömt nach.

Wir bewerteten die Abkühl­zeit, um einen 3,5 mal 4 mal 2,5 Meter großen Raum von 35 Grad Celsius um 10 Grad zu kühlen, wobei bei Mono­geräten 35 Grad warme Außen­luft in den Raum zurücks­trömte. Im selben Raum maßen wir bei maximaler Lüfter­stufe die Luft­strömung an je drei Punkten in zwei Meter Entfernung vom Klimagerät sowie in einer Höhe von 1,25 Meter (sitzende Person) und 1,75 Meter (stehende Person). An allen sechs Positionen bewerteten fünf Prüfer die fühl­bare Luft­strömung. Die Temperatur­verteilung maßen wir an 49 im Raum verteilten Punkten in Kopf­höhe einer sitzenden Person.

Klimageräte im Test Test

Ungleich­mäßig. Klimageräte verteilen die gekühlte Luft teils inhomogen. Links: Das Obi-Gerät schafft ähnliche Temperaturen im Raum. Rechts: Beim Comfee gibt es warme und kalte Ecken.

Umwelt­eigenschaften: 15 %

Wir bewerteten Treib­haus­wirkung und Menge der Kälte­mittel. Wir ermittelten Schall­leistungs­pegel mit minimalen und maximalen Lüfter­stufen. Drei Prüfer beur­teilten das Geräusch subjektiv. Wir bewerteten den Strom­verbrauch im Standby.

Heiz­verhalten: 10 %

Wenn eine Heiz­funk­tion vorhanden war, bewerteten wir die Zeit, um einen Raum von 3,5 mal 4 mal 2,5 Meter Größe von 12 Grad Celsius um 10 Grad aufzuheizen. Bei den Mono­geräten strömte dabei 12 Grad kalte Außen­luft in den Raum zurück. Zudem bewerteten wir die Temperatur­verteilung an 49 über den Raum verteilten Punkten in Kopf­höhe einer sitzenden Person.

Hand­habung: 20 %

Ein Experte und fünf Personen prüften die Gebrauchs­anleitung und von Mono­geräten auch die Monta­geanleitung unter anderem auf Voll­ständig­keit, Lesbarkeit und Verständlich­keit. Beim Installieren bewerteten sie, wie sich das Gerät aufstellen und anschließen lässt, wie lange die Montage der Splitgeräte dauert. Bei den Mono­geräten prüften wir, ob mit dem mitgelieferten Material Kipp- und Dreh­fenster abge­dichtet werden können, wie sich die Geräte trans­portieren und aufbewahren lassen. Die Tester bewerteten das Bedienen am Gerät, mit Fernbedienung und bei Splitgeräten auch mittels App-Steuerung. Sie bewerteten, wie sich die Geräte reinigen und bei Mono­geräten auch warten lassen.

Sicherheit und Verarbeitung: 5 %

In Anlehnung an DIN EN 60335 prüfte ein Experte die elektrische und mecha­nische Sicherheit sowie die Verarbeitung.

Daten­sende­verhalten der App: 0 %

Wir prüften, ob, in welchem Umfang und wohin die Bedien-Apps der Splitgeräte Daten über Nutzer und Nutzungs­verhalten senden. Wenn sie für den Betrieb nicht notwendige Daten wie Stand­ort oder eindeutige Gerätekennung sendeten, stuften wir sie als kritisch ein.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Mängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen setzten wir ein: War das Urteil für Kühlen ausreichend, konnte das test-Qualitäts­urteil maximal eine halbe Note besser sein. War Treib­haus­wirkung und Menge des Kälte­mittels ausreichend oder schlechter, konnten die Umwelt­eigenschaften nicht besser sein. War die Abkühl­zeit ausreichend oder schlechter, konnte der Kühl­komfort nur eine halbe Note besser sein. War das Geräusch ausreichend oder der Strom­verbrauch im Standby mangelhaft, werteten wir die Umwelt­eigenschaften um eine halbe Note ab. War die Fens­ter­abdichtung der Mono­blöcke ausreichend, werteten wir die Hand­habung um eine Note ab, war sie mangelhaft, um eineinhalb Noten. War die mecha­nische Sicherheit und Verarbeitung befriedigend, konnte Sicherheit und Verarbeitung nicht besser sein.

Jetzt freischalten

TestKlimageräte im Test27.07.2018
3,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle.

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,00 € pro Monat oder 50,00 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 6 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 356 Nutzer finden das hilfreich.