FAQ Klimageräte: Coole Lösungen für heiße Tage

Klimageräte im Test Test

Angenehme Kühle an heißen Tagen – gute Klima­anlagen können diesen Wunsch erfüllen. Viele Leser suchen aber auch nach anderen Lösungen, um Über­hitzung zu vermeiden. Hier einige Antworten zu heiß diskutierten Fragen.

Das richtige Klimagerät finden

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Welche Art von Klima­anlage ist für den privaten Einsatz zu empfehlen?

Zur Auswahl stehen Splitgeräte, die aus einem Außen- und einem Innen­teil bestehen (Kühl­teil im Zimmer und Kompressor draußen) sowie bewegliche Mono­block­geräte. Alle arbeiten mit Ventilatoren, die kalte Luft im Raum verteilen. Wichtige Kauf­kriterien sind Kühl­leistung, Strom­verbrauch, Komfort, Laut­stärke und einfaches Bedienen. Energieeffizienz, Strom­kosten und Schall­leistungs­pegel (Lärm) sind sehr unterschiedlich. Vor- und Nachteile der Geräte­typen sowie Test­ergeb­nisse von insgesamt 10 Modellen finden Sie im Test Klimageräte.

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Wie viel Kühl­leistung ist für ein 25 Quadrat­meter großes Zimmer nötig?

Das lässt sich pauschal nicht sagen. Entscheidend ist, wie stark die Sonnen­einstrahlung und wie gut der Raum gedämmt ist. Vor einer Investition sollten Sie sich den Kühlbedarf vom Fachmann berechnen lassen. Die Anbieter haben unterschiedlich leistungs­starke Geräte im Sortiment. Oft verkaufen sie Geräte mit 2,5 Kilowatt Kühl­leistung.

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Was ist der Unterschied zwischen Single-Split und Multi-Split?

Single-Split-Anlagen haben ein Außen- und ein Innen­teil. Bei Multi-Split-Anlagen gibt es ebenfalls ein Außen­teil (mit dem Kompressor), aber mehrere Innen­teile. Dies ermöglicht die Kühlung mehrerer Zimmer oder größerer Räume.

Klimagerät montieren

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Kann ich den Kompressor einfach auf den Balkon stellen oder muss er an der Fassade hängen?

Wenn Ihr Balkon genügend groß ist, können Sie das Außen­teil mit dem Kompressor dort aufstellen. Das ist wahr­scheinlich einfacher und billiger als die Montage an der Fassade. Aber: Beachten Sie, dass Kompressor und Ventilator unangenehme Geräusche verursachen. Wählen Sie dafür also möglichst einen Ort, an dem sowohl Sie als auch die Nach­barn wenig vom Lärm gestört werden. Die Bewertung des Geräuschs ist ein wichtiges Kriterium in unserem Test Klimageräte.

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Was ist bei der Montage des Außen­teils eines Splitgerätes zu beachten?

Nur Kälteklimafach­betriebe dürfen Splitgeräte installieren und dein­stallieren. Die Kälte­mittel­leitung zum Innen­teil sollte sich auf möglichst kurzem Weg verlegen lassen. Falls Sie einen Anbringungs­ort ohne Hitzestau und vielleicht sogar ohne pralle Sonnen­bestrahlung finden, verbessern Sie den Wirkungs­grad der Anlage und profitieren dauer­haft von etwas geringeren Strom­kosten.

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Wie dick sind die Schläuche der mobilen Klimageräte?

Die Modelle im Test Klimageräte haben Außen­durch­messer von 15 Zenti­metern.

Klimagerät bedienen

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Kann ich mobile Geräte von einem Raum in den anderen bewegen?

Im Prinzip ja. Sie benötigen an jedem Aufstell­ort ein geeignetes Fenster, durch das der oder die Schläuche die Abluft heraus­blasen können.

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Kann ich die Klimageräte mit Solar­strom betreiben?

Die Kombination ist möglich. Die Anlagen laufen vor allem dann, wenn viel Sonne scheint. Ein hoher Eigen­verbrauchs­anteil von selbst erzeugtem Solar­strom rechnet sich. Beachten Sie allerdings, dass PV-Module Gleich­strom erzeugen und die getesteten Klimageräte mit Wechsel­strom laufen. Da übliche PV-Anlagen aber ohnehin über einen Wechsel­richter verfügen, ist dies kein Problem.

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Was halten Sie davon, den Abluft­schlauch der Mono­block-Klima­anlage nicht durchs offene Fenster zu führen, sondern durch einen Ausschnitt im Glas, damit keine warme Luft von außen zurücks­trömt?

Die Lösung bietet den Vorteil, dass das Eindringen der warmen Luft hier verhindert wird. Alternativ ist es auch möglich, den Fens­terspalt zum Beispiel mit Schaum­stoff­keilen zu verstopfen. Das grund­legende Problem bleibt allerdings bestehen: Die Gesetze der Physik erzwingen, dass ein Druck­ausgleich statt­finden muss. Durch Fugen und Ritzen an anderer Stelle wird zwangs­läufig Luft von außen ins Haus dringen. Falls die feucht­warme Luft von draußen womöglich sogar über zugige Kellerfenster und kalte Kellerräume angesaugt wird, könnten dort in der Folge sogar Kondensation und Schimmel­probleme auftreten. Beachten Sie auch die Einbruchs­gefahr bei offenen Fens­tern und Probleme bei Isolierglas­fens­tern.

Alternativen zum Klimagerät

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Was bringt eine Sonnen­schutz­folie?

Vor allem auf Dach­fens­tern können diese Folien die Sonnen­einstrahlung deutlich mindern. Die Folien lassen sich relativ einfach nach­rüsten. Sie bestehen aus mehreren Schichten, die zum Teil hauchdünn mit Metall bedampft sind. Eine Modell­rechnung für einen 20 Quadrat­meter großen Raum mit schrägen Dach­flächen­fens­tern zeigt, dass sich die Temperatur so von 39 auf 31 Grad Celsius reduzieren lässt. Der Test von Sonnenschutzfolien zeigt allerdings auch deren Schatten­seiten.

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Wie wirk­sam sind Roll­läden oder Außenjalousien?

Mit Roll­läden oder Außenjalousien lässt sich die Hitzequelle weit­gehend oder sogar komplett ausschalten.

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Was kann ich als Mieter tun?

Leider wenig. Innenjalousien, die mit Alu beschichtet sind, lassen sich auch ohne Bohren am Fenster anbringen. Ebenso Mückennetze, die beim nächt­lichen Lüften helfen. Aber für bessere Fens­terverglasung, wirk­same Wärmedämmung oder neue Außenroll­läden ist der Vermieter zuständig. Vielleicht können Sie ihn davon über­zeugen, dass eine derartige Investition den Wert der Immobilie steigert.

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Was ist beim Neubau von vorn­herein zu beachten, damit eine Klima­anlage nicht erforderlich ist?

Klimageräte sind oft nur Notlösungen, um Planungs­fehler von Bauherren und Architekten auszubügeln. Wichtigster Tipp: An heißen Sommer­tagen sollte möglichst wenig Sonne direkt durch die Fenster ins Haus strahlen können. Dabei hilft zum Beispiel ein Schatten spendender, weiter Dach­über­stand. Im Dach­geschoss schützen Gauben mit Vordach deutlich besser vor Über­hitzung als schräge Dach­flächen­fenster. Eine gute Wärmedämmung, insbesondere auch im Dach­bereich, beugt ebenfalls sehr effizient vor. Siehe dazu unser Test Dachdämmung: Bloß keine Wärmebrücke.

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TestKlimageräte im Test27.07.2018
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