Deutsche Kleinaktionäre sind entweder besonders gewieft oder nicht ganz ehrlich zu sich selbst. Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) haben rund drei Viertel der deutschen Aktionärshaushalte ihren eigenen Angaben zufolge im Jahr 2000 mit Aktien Geld verdient. Die Höhe des Zuwachses schätzen die Befragten auf durchschnittlich knapp 9 Prozent.

Das ist ein stolzes Ergebnis, denn alle maßgeblichen Aktienindizes beendeten das unerfreuliche Börsenjahr im Minus. Die GfK sieht den Privatanleger denn auch überaus positiv: Die Studie vermittle "das Bild eines rational und überlegt handelnden, gut informierten sowie das Risiko streuenden Kleinaktionärs".

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