Salami welt­weit: Die Verwandt­schaft aus dem Ausland

Klassische Salami im Test Test

Fenchel, Pfeffer, Paprika. Kräftige Gewürze peppen Salami in allen Ländern auf.

Für den Test haben wir klassische Salami aus Deutsch­land ausgewählt, aber es gibt jede Menge anderer Sorten. Die Italiener haben die meisten kreiert und als „Salami“ bekannt gemacht. Der Name leitet sich vom Wort „salame“ ab, was „gesalzenes Fleisch“ bedeutet. Ursprüng­lich wurde das zerkleinerte Fleisch alter Esel und Maultiere mit viel Salz vermischt und dann lange an der mediterranen Luft getrocknet. Es entstand eine halt­bare Wurst, die nicht gekühlt werden musste – eine Dauer­wurst. Die Südfranzosen über­nahmen das Prinzip. Später kamen Ungarn und Deutsche auf den Geschmack, sie mussten ihre Salami aber räuchern. Anders wäre es im kühleren Klima nördlich der Alpen früher kaum möglich gewesen, Keime auszuschalten. Die Traditionen prägen die Sorten bis heute.

Die Italienischen

Aus Italien kommen etwa 40 Sorten, darunter die Mailänder Salami aus Schweine-, Rind­fleisch und Speck. Sie ist sehr feinkörnig, mild, reift sechs Monate an der Luft. Auch beliebt: die kleine Salame Cacciatore und die kaum salzige Felino aus Schweine­fleisch.

Die Ungarische

Kräftige Rauch- und Speck­noten sind typisch, mitunter auch Paprika. Sie enthält nur Schweine­fleisch und -speck.

Die Französische

Sie heißt einfach „Saucisson“, also Wurst. Traditionell wird das Fleisch älterer Schweine verwurstet. Grobe Speck­stücke sorgen für Aroma. Teils mit Trüffeln und Nüssen verfeinert.

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