Klassische Salami im Test

Salami welt­weit: Die Verwandt­schaft aus dem Ausland

Klassische Salami im Test Alle Testergebnisse für Salami 11/2016

Inhalt

Für den Test haben wir klassische Salami aus Deutsch­land ausgewählt, aber es gibt jede Menge anderer Sorten. Die Italiener haben die meisten kreiert und als „Salami“ bekannt gemacht. Der Name leitet sich vom Wort „salame“ ab, was „gesalzenes Fleisch“ bedeutet. Ursprüng­lich wurde das zerkleinerte Fleisch alter Esel und Maultiere mit viel Salz vermischt und dann lange an der mediterranen Luft getrocknet. Es entstand eine halt­bare Wurst, die nicht gekühlt werden musste – eine Dauer­wurst. Die Südfranzosen über­nahmen das Prinzip. Später kamen Ungarn und Deutsche auf den Geschmack, sie mussten ihre Salami aber räuchern. Anders wäre es im kühleren Klima nördlich der Alpen früher kaum möglich gewesen, Keime auszuschalten. Die Traditionen prägen die Sorten bis heute.

Die Italienischen

Aus Italien kommen etwa 40 Sorten, darunter die Mailänder Salami aus Schweine-, Rind­fleisch und Speck. Sie ist sehr feinkörnig, mild, reift sechs Monate an der Luft. Auch beliebt: die kleine Salame Cacciatore und die kaum salzige Felino aus Schweine­fleisch.

Die Ungarische

Kräftige Rauch- und Speck­noten sind typisch, mitunter auch Paprika. Sie enthält nur Schweine­fleisch und -speck.

Die Französische

Sie heißt einfach „Saucisson“, also Wurst. Traditionell wird das Fleisch älterer Schweine verwurstet. Grobe Speck­stücke sorgen für Aroma. Teils mit Trüffeln und Nüssen verfeinert.

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4 Kommentare Diskutieren Sie mit

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olliwahn am 29.06.2021 um 19:02 Uhr
Produktauswahl sehr unappetitlich

Ich weiß es geht ja um Dinge die jeder kaufen kann und die möglichst überall verfügbar sind. Trotzdem finde ich es schade einen Salami Test zu machen und nur den im Supermarkt verfügbaren Schrott zu testen. Auch wenn die getesteten Produkte wahrscheinlich den ein oder anderen skurrilen Qualitätsanspruch erfüllen. Ich würde allein wegen des Geschmacks kein einziges der getesteten Produkte freiwillig essen wollen. Die Verfügbarkeit sensorisch guter Lebensmittel hat sich inzwischen doch enorm verbessert. Warum werden nicht mal die wirklich tollen Sachen getestet? Ich glaube es gibt viel mehr Nachfrage nach besonderen Dingen, die nicht ständig und überall für einen Apfel und ein Ei verfügbar sind. Der ganze langweilige, nach nichts schmeckende Schrott von Aldi und Lidl wird schon viel zu oft gekauft.

Kuddl1966 am 16.03.2019 um 10:27 Uhr
Leider viele Fehler

Hallo, der Bericht ist kurz und prägnant aber enthält leider viele Fehler. Ich arbeite für einen deutscher Hersteller von liquid Smoke aus Buchenholz.
Ich möchte gerne erstmal auf den Kommentar von Ihrem Lebensmittel Experten eingehen, da die Aussage auch liquid smoke kann man keinen echten Rauch gewinnen. Falsch ist auch, dass echter Rauch mehr Bestandteile enthält. Was echter Rauch enthält sind die PAK´s die aus dem gereinigtem liquid smoke entfernt wurden. Die Intensität des Rauchgeschmacks kann sogar erhöht werden. Der Experte ist herzlich eingeladen sich bei der Firma proFagus in Bodenfelde einmal die Produktion und einen Räucher Prozess von unserem liquid smoke anzuschauen.
Das Thema Deklaration ist auch völlig falsch dargestellt und birgt eine Täuschung lieber Verfasser. In Brüssel ist klar definiert was als Rauch zu deklarieren ist, womit der Rauch erzeugt wird ist hier völlig egal.
Leider finde ich dieses irreführenden Bericht viel zu oft im Netz.
Schade.

Profilbild Stiftung_Warentest am 25.01.2018 um 14:58 Uhr
Ungarische Salami

@gerhardstorm: Wie der Name schon besagt: es wurde nur klassische Salami untersucht. Ungarische Salami ist stark durch ihre Paprikanote geprägt und unterscheidet sich daher von den geprüften Testprodukten. (bp)

gerhardstorm am 25.01.2018 um 10:18 Uhr
Ungarische Salami fehlt im Test

Leider konnte ich im Salami-Test keine Ungarische Salami finden. Dabei ist die Ungarische Salami bestimmt eine der bekanntesten und ältesten. Und bei Feinschmeckern - vor allem dünn geschnitten - sehr beliebt.