Klassische Salami im Test

Prima für den Proviant

Salami ist nicht besonders empfindlich. Sie lässt sich lange lagern und hält sich in der Regel auch ohne Kühlung gut auf Reise- und Pausenbroten. Hier lesen Sie Tipps rund um die Salami.

Klassische Salami im Test Alle Testergebnisse für Salami 11/2016

Inhalt

Aufgeschnittene Salami lagern. Salami hält sich in der nicht geöff­neten Packungen recht lange. Bei den Produkten im Test reicht die Mindest­halt­barkeits­frist laut Anbieter von 24 bis 63 Tage. Sobald eine Packung aber angebrochen ist, können die Scheiben leicht austrocknen. Wer dann noch welche übrig hat, kann sie am einfachsten in der Original­verpackung aufheben – einfach mit Klarsicht­folie umwi­ckeln und in den Kühl­schrank legen. Alternativ können Sie die Scheiben in einer Frisch­haltebox stapeln und verschließen. So vermeiden Sie, dass die Salami Fremdgeruch annimmt oder ihr intensives Aroma auf andere Lebens­mittel über­trägt.

Salami am Stück lagern. Salami am Stück kann im kühlen, trockenen Keller oder Vorrats­raum mehrere Wochen lagern.

Salami für den Proviant. Salami ist ein schöner Belag für Pausen- und Reisebrote. Sie verdirbt auch aufgeschnitten nicht besondern schnell, verträgt einige Stunden ohne Kühlung und durch­zieht das ganze Brot mit deftigem Aroma.

Salami in Maßen essen. Salami liefert zwar wert­volle Nähr­stoffe wie Eisen, B-Vitamine und Zink, aber niemand sollte sie ständig im Über­maß essen. Wer bei verarbeiteten Fleisch­waren regel­mäßig über die Stränge schlägt, erhöht sein Krebs­risiko. Außerdem gehört Salami zu den fett­reichen Wurst­sorten – zu viel schadet etwa der Figur. Die Deutsche Gesell­schaft für Ernährung rät, pro Woche nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Fleisch­waren zu essen.

Länger gereifte Salami erkennen. Über das Etikett erfahren die Verbraucher nicht direkt, ob eine Salami länger oder kürzer gereift ist. Ein Anhalts­punkt bietet die Pflicht­angabe zur einge­setzten Fleisch­menge: Wenn mehr als 120 Gramm Fleisch auf 100 Gramm Salami kommen, spricht das in der Regel für längeres Reifen. Typisch für diese Produkte ist eine ausprägte Salaminote, ein hoher Fleisch­anteil und Biss­festig­keit. Oft sind diese Salamis dünn geschnitten und eher teuer.

Kürzer gereifte Salami erkennen. Für 100 Gramm der Salamis, die im Test zu den kürzer gereiften zählen, wurde im Durch­schnitt 114 Gramm Fleisch einge­setzt. Die kürzer gereiften Salamis charakterisiert eine Pökelnote. Sie kommen oft in großen, dicker geschnittenen Scheiben und gestapelt in die Packung und sind preis­wert.

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4 Kommentare Diskutieren Sie mit

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olliwahn am 29.06.2021 um 19:02 Uhr
Produktauswahl sehr unappetitlich

Ich weiß es geht ja um Dinge die jeder kaufen kann und die möglichst überall verfügbar sind. Trotzdem finde ich es schade einen Salami Test zu machen und nur den im Supermarkt verfügbaren Schrott zu testen. Auch wenn die getesteten Produkte wahrscheinlich den ein oder anderen skurrilen Qualitätsanspruch erfüllen. Ich würde allein wegen des Geschmacks kein einziges der getesteten Produkte freiwillig essen wollen. Die Verfügbarkeit sensorisch guter Lebensmittel hat sich inzwischen doch enorm verbessert. Warum werden nicht mal die wirklich tollen Sachen getestet? Ich glaube es gibt viel mehr Nachfrage nach besonderen Dingen, die nicht ständig und überall für einen Apfel und ein Ei verfügbar sind. Der ganze langweilige, nach nichts schmeckende Schrott von Aldi und Lidl wird schon viel zu oft gekauft.

Kuddl1966 am 16.03.2019 um 10:27 Uhr
Leider viele Fehler

Hallo, der Bericht ist kurz und prägnant aber enthält leider viele Fehler. Ich arbeite für einen deutscher Hersteller von liquid Smoke aus Buchenholz.
Ich möchte gerne erstmal auf den Kommentar von Ihrem Lebensmittel Experten eingehen, da die Aussage auch liquid smoke kann man keinen echten Rauch gewinnen. Falsch ist auch, dass echter Rauch mehr Bestandteile enthält. Was echter Rauch enthält sind die PAK´s die aus dem gereinigtem liquid smoke entfernt wurden. Die Intensität des Rauchgeschmacks kann sogar erhöht werden. Der Experte ist herzlich eingeladen sich bei der Firma proFagus in Bodenfelde einmal die Produktion und einen Räucher Prozess von unserem liquid smoke anzuschauen.
Das Thema Deklaration ist auch völlig falsch dargestellt und birgt eine Täuschung lieber Verfasser. In Brüssel ist klar definiert was als Rauch zu deklarieren ist, womit der Rauch erzeugt wird ist hier völlig egal.
Leider finde ich dieses irreführenden Bericht viel zu oft im Netz.
Schade.

Profilbild Stiftung_Warentest am 25.01.2018 um 14:58 Uhr
Ungarische Salami

@gerhardstorm: Wie der Name schon besagt: es wurde nur klassische Salami untersucht. Ungarische Salami ist stark durch ihre Paprikanote geprägt und unterscheidet sich daher von den geprüften Testprodukten. (bp)

gerhardstorm am 25.01.2018 um 10:18 Uhr
Ungarische Salami fehlt im Test

Leider konnte ich im Salami-Test keine Ungarische Salami finden. Dabei ist die Ungarische Salami bestimmt eine der bekanntesten und ältesten. Und bei Feinschmeckern - vor allem dünn geschnitten - sehr beliebt.