So haben wir getestet

Im Test: 19 Klarspül­mittel, davon drei Mittel, die mit gleicher Rezeptur unter anderem Namen erhältlich sind.
Die Produkte kauf­ten wir von März bis April 2017 ein.
Die Preise teilten uns die Anbieter im August 2017 mit.

Klarspülen: 40 %

Wir spülten bei 50 Grad mit einer Wasser­härte von 9 Grad im Geschirr­spüler verschiedene Glas­arten, Besteck, Kunststoff und Porzellan. Zwei Fachleute beur­teilten visuell, ob Flecken, Beläge oder trübe Filme auf dem Geschirr zurück­geblieben waren.

Trocknen: 20 %

Wir spülten mit einer Wasser­härte von 9 Grad verschiedene Glas­arten, Besteck, Kunststoff und Porzellan. Nach Ende des Spül­programms blieb die Maschine 30 Minuten geschlossen. Die Trock­nungs­leistung beur­teilten wir anhand der Anzahl der Wasser­tropfen auf dem Geschirr.

Die Prüfung wurde In Anlehnung an DIN EN 50242 durch­geführt. Zur Bewertung der Trock­nungs­leistung wird eine 6stufige Skala heran­gezogen (siehe Drying performance of automatic dish detergents: 53. Sepawa Kongress 2006, Würzburg)

Kalkbeläge verhindern: 20 %

Bei 65 Grad spülten wir mit einer Wasser­härte von 9 Grad verschiedene Glas­arten, Besteck, Kunststoff und Porzellan – jeweils 30 Mal. Zwei Fachleute bewerteten unter künst­lichem Tages­licht die Kalk­rückstände.

Umwelt­eigenschaften: 10 %

Ein Experte ermittelte, wie viel Wasser erforderlich ist, um problematische Stoffe in den Klarspülern so stark zu verdünnen, dass sie nicht mehr toxisch wirken. Je mehr Wasser nötig ist, desto größer die Gewässerbelastung. Mithilfe einer Modell­rechnung ermittelten wir, in welchem Maße einzelne Inhalts­stoffe in Flüssen und Seen Wasser­organismen gefährden können. Zusätzlich berück­sichtigten wir den Verpackungs­aufwand pro Spülgang.

Die Beur­teilung der ökologischen Eigenschaften wurde auf Basis der Einzel­stoff­bewertung mit Hilfe des „Expositions-Wirkungs-Modells“ durch­geführt. Ergänzend erfolgte eine vergleichende Bewertung der Gesamt­formulierung gemäß der Europäischen Richt­linie zur Vergabe des EG-Umwelt­zeichens auf der Basis der vom Haupt­ausschuss Detergenzien über­arbeiteten DID-Liste (veröffent­licht im Internet­auftritt der Gesell­schaft Deutscher Chemiker).

Verpackung: 10 %

Zwei Experten beur­teilten, wie sich der Verschluss einer Flasche öffnen und schließen ließen. Wie sicher ein Klarspüler zu dosieren ist, bestimmten wir anhand der verschütteten Menge beim Befüllen der Klarspülerkammer. Fünf Experten beur­teilten, ob die Anwendungs­hinweise verständlich sind, sowie die Lesbarkeit der Beschriftung.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern­chen*) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: Bewerteten wir Klarspülen sowie den Schutz vor Kalkbelägen mit ausreichend oder schlechter, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein. Beur­teilten wir die Lesbarkeit der Beschriftung als mangelhaft, konnte das Urteil Verpackung nur eine halbe Note besser sein.

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