Kita­platz Meldung

Die Stadt Gerlingen muss einem vierjäh­rigen Kind, das in der Nach­bargemeinde wohnt, trotzdem einen Kita­platz zur Verfügung stellen. Das hat das Verwaltungs­gericht Stutt­gart entschieden (Az. 12 K 3195/13).

Ein Jahr lang hatte das Kind aus der Nach­bargemeinde die Kita besucht. Danach wollte die Stadt die Betreuung des Jungen nicht verlängern. Begründung: Die Plätze müssten vorrangig für Kinder aus Gerlingen reser­viert sein. Die Eltern beantragten beim Verwaltungs­gericht Stutt­gart, dass die Stadt verpflichtet wird, die Betreuung zu verlängern.

Das Gericht gab den Eltern recht: Sie dürfen zwischen den Einrichtungen wählen, sofern dies nicht mit unver­hält­nismäßig hohen Mehr­kosten für die Betreuungs­stätte verbunden ist.

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