Kitaplätze Meldung

Über ein Jahr suchte ein Paar aus Münster einen passenden Kita­platz für seinen mitt­lerweile andert­halb­jährigen Sohn. Vergeblich. Die Stadt, zuständig für die Vergabe, bot ihm einen Platz bei einer Tages­mutter weit entfernt an. Andere Eltern bekamen einen Kita­platz. Das Paar klagte gegen die Stadt wegen undurch­sichtiger Vergabepraxis und bekam vor dem Ober­verwaltungs­gericht Nord­rhein-West­falen recht: Der Junge muss einen Kita­platz bekommen. Die Stadt konnte nicht nach­weisen, dass die Platz­vergabe sachgerechten Kriterien folgt und dass es zu wenig Plätze gibt (Az. 6 L 1177/17, nicht rechts­kräftig).

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