Kinder­zahnpasta im Test

Tipps: So moti­vieren Sie Ihr Kind zum Putzen

Kinder­zahnpasta im Test

  • Testergebnisse für 17 Kinderzahnpasten 12/2015 Anzeigen
  • Testergebnisse für 12 Juniorzahnpasten 12/2015 Anzeigen
Inhalt
  • Ritual. Putzen Sie regel­mäßig: ob vor dem Ins-Bett-Gehen, nach dem Essen, vor der Gute-Nacht-Geschichte. So schaffen Sie Gewohn­heit. Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen ein. Aber erklären Sie immer wieder, warum Ihr Kind die Zähne putzen muss, und vor allem, wie es funk­tioniert.
  • Zeit. Nutzen Sie einen Timer. Er hilft als „unabhängige Instanz“ dabei, eine bestimmte Zeit einzuhalten. Spannend können für Kinder Plaque färbende Tabletten sein, die anzeigen, ob ordentlich geputzt wurde.
  • Vorbild. Putzen Sie mit Ihrem Kind gemein­sam. Die Kleinen lernen, indem sie nach­ahmen. Muss das Kind allein und unter Beob­achtung putzen, kann das schnell demoti­vierend wirken.
  • Kontrollieren. Sie sollten nach­putzen, bis Ihr Kind es wirk­lich gut allein kann. Sonst steigt das Kariesrisiko. Meist sind Kinder erst ab dem höheren Grund­schul­alter motorisch dazu in der Lage, sich eigen­ständig die Zähne zu putzen.
  • Mitsprache. Suchen Sie mit Ihrem Kind die Zahnpasta nach Verpackung, Farbe und Geschmack gemein­sam aus. Natürlich sollte es eine Zahn­creme mit sehr guter Karies­prophylaxe sein. Auch über die Farbe der Zahnbürste können Sie Ihr Kind mitentscheiden lassen.
  • Belohnen. Psycho­logen raten, zeitlich über­schaubare Anreize für das Kind zu schaffen. Zum Beispiel: Nach fünf­mal Putzen ohne Murren gibt es zum nächsten Frühstück den Lieblings­saft. Wichtig: Nicht ständig belohnen.
  • Unterhalten. Im Internet sind beispiels­weise auf der Video­platt­form Youtube zahlreiche Zahnputzsongs zu finden. Die sind Geschmacks­sache, aber vielleicht ist ja Ihr Motivations­song dabei. Auch passende Kinder­bücher können sinn­voll sein.
  • Gründlich. Statt auf zwei Minuten zu beharren, können Sie vereinbaren, dass Schluss ist, wenn Ihr Kind alle Zähne rundum sauber geputzt hat. Wenn Sie den Test frei­schalten, finden Sie ein Video-Tutorial zum Thema: Es zeigt, mit welchen Tricks Sie Kinder zum Zähneputzen moti­vieren.

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15 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 26.01.2022 um 11:36 Uhr
Kinder- und Juniorzahnpasten

@suse06: Vielen Dank für Ihre Testanregung, die wir gerne in unsere Testplanung für eine baldmögliche Umsetzung aufnehmen.

suse06 am 25.01.2022 um 15:39 Uhr
Kinder- und Juniorzahnpasten im Test 12/2015

ein sieben Jahre alter Test ... wann werden Kinder-Zahnpasta denn mal aktualisiert?
Besonders auch im Hinblick auf Titandioxid!

Profilbild Stiftung_Warentest am 24.03.2021 um 13:06 Uhr
Fluoridtabletten und Zahnpasta

@Pandora66: Wenn Eltern für die Zahnpflege eines kleinen Kindes fluoridhaltige Zahnpasta nutzen, sollten sie auf zusätzliches Fluorid – etwa als Tabletten – verzichten. Allerdings spricht dann nichts dagegen, dass die gesamte Familie fluoridiertes Speisesalz verwendet. Sollte Ihr Kind ab und zu Zahnpasta verschlucken, so besteht kein gesundheitliches Risiko, da die Fluoridmenge in den Zahnpasten gering ist. Weitere Infos finden Sie z.B. auch in den FAQ zur richtigen Zahnpflege unter https://www.test.de/FAQ-Zahnpflege-Ihre-Fragen-unsere-Antworten-4946155-0/#question-4 (SL)

Pandora66 am 23.03.2021 um 15:47 Uhr
Fluoridfreie Kinderzahnpasta kann sinnvoll sein

Guten Tag!
In Deutschland bekommen Kinder bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres täglich Vitamin-D-Tabletten, in der Regel mit Fluoridzusatz (etwa ab dem ersten Zahn). Welche Fluoridgabe sinnvoller ist, per Tablette oder Zahnpasta, ist zwischen Kinder- und Zahnärzten offenbar umstritten; zumindest ist man sich einig, dass nicht beides zusammen erfolgen sollte. Kinderärzte empfehlen daher den Verzicht auf Kinderzahnpasta.
Sie schreiben dennoch über Kinderzahnpasta: "Empfehlenswert ab dem ersten Milchzahn" - ohne Hinweis auf die Überdosierung in Kombination mit fluoridhaltigen Tabletten.
Manche Kleinkinder akzeptieren das Zähneputzen mit einer Zahnpasta besser als ohne. Für solche Kinder, die Fluorid bereits täglich per Tablettengabe bekommen, kann fluoridfreie Zahnpasta auf dem Weg zum Zähneputzenlernen daher sinnvoll sein. Darauf hätte meines Erachtens im Test hingewiesen werden sollen, anstatt fluoridfreie Zahnpasta ohne weitere Erklärung pauschal als mangelhaft zu bewerten.

Profilbild Stiftung_Warentest am 07.01.2020 um 11:03 Uhr
Neue Empfehlung fü Fluoridgehalt in Kinderzahnpast

@Lisa1905: Bereits Ende 2018 haben sich die zahnärztlichen Fachgesellschaften auf neue Fluoridempfehlungen für Kleinkinder geeinigt. Die Hersteller von Kinderzahnpasten wurden aufgerufen, den Fluoridgehalt von 500 ppm auf 1.000 ppm (parts per million, sprich 0,1%) zu verdoppeln.(bp)