Drei Fragen an Projektleiter Nico Langenbeck

Kinder­wagen Test

Nico Langenbeck, Projekt­leiter bei der Stiftung Warentest.

Die beiden teuersten Kinder­wagen im Test sind deutlich mit Schad­stoffen belastet. Die Tester fanden unter anderem das Flamm­schutz­mittel Tris-Dichlor­propylp­hosphat (TDCPP) und poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK) in den Griffen einiger Kinder­wagen. Diese Stoffe können vermutlich Krebs erzeugen. Projektleiter Nico Langenbeck ordnet die Funde ein.

Schad­stoff­gehalte sollten so nied­rig wie möglich sein

Vier Kinder­wagen sind deutlich mit Schad­stoffen belastet, welche Grenz­werte wurden über­schritten?

Die Norm für Kinder­wagen legt nur für wenige Schad­stoffe Grenz­werte fest. Daher setzt die Stiftung Warentest für Materialen, die das Kind erreichen kann, die Grenz­werte für Kleinkinderspielzeug an. Wir gehen nach dem Prinzip des vorsorgenden Gesund­heits­schutzes vor: Schad­stoff­gehalte sollten so nied­rig wie möglich sein.

Wo wurden die Schad­stoffe gefunden?

In Schie­begriffen, Kinder­griffen, Regenhauben und Textilien.

Zwei Jahre Gewähr­leistung

Was können Eltern tun, wenn der schon gekaufte Kinder­wagen schad­stoff­belastet ist?

Besorgte Eltern sollten die Griffe entfernen oder über­kleben und die Regenhaube nicht verwenden. Besitzer eines wegen Schad­stoffen als mangelhaft beur­teilten Kinder­wagens können inner­halb der Gewähr­leistung ihren Händler auffordern, den Mangel zu beheben. Die Gewähr­leistung gilt zwei Jahre ab Lieferung.

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TestKinder­wagen22.02.2017
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