So haben wir getestet

2020 haben wir unser Prüf­programm angepasst. Unter anderem deswegen, weil sich die Norm für Kinder­wagen inzwischen verändert hat. Die Bewertungen der 2020 getesteten Kinder­wagen sind deswegen nicht voll­ständig mit denen der 2019 getesteten vergleich­bar. Alle Details zu unseren Prüfungen 2020 und 2019 lesen Sie hier.

So haben wir getestet (2020)

Unter­suchungen

Die Prüfungen orientieren sich an der europäischen Norm für Kinder­wagen Din EN 1888:2019–1 und –2: (Trans­port­mittel auf Rädern für Kinder; Teil 1 bis 15 kg Kindgewicht und Teil 2 bis 22 kg Kindgewicht) und der jeweils aktuellen Norm für Sicherheit von Kinder­spielzeug sowie den aktuellen Kriterien für geprüfte Sicherheit für Spielzeug (GS-Zeichen).

Kindgerechte Gestaltung: 45 %

Zwei Experten beur­teilen die alters­bezogene Eignung von Liegewanne und Sitz für das Kind. Beim Komfort der Wanne bewerten wir die nutz­bare Länge und Breite, beim Sitz­komfort unter anderem Abmessungen und Gestaltung des Sitzes – auch mit Dummys, die Kindern bestimmter Alters­gruppen entsprechen. Wir prüfen, wie viele Monate der versprochenen Nutzungs­zeit die Kinder komfortabel in dem Wagen liegen beziehungs­weise sitzen können. Zudem prüfen wir die Sicht­beziehung zwischen Kind, Umwelt und Eltern, Luft­zirkulation, Gurt­system, Federung, Regen- und Sonnen­schutz.

Unpassend. Dieser Dummy zeigt: Für einen Vierjäh­rigen ist der Sitz des Moon ReSea S zu klein.

Hand­habung: 35 %

Ein Experte prüft die Gebrauchs­anleitungen unter anderem auf Warnhin­weise. Zwei Mütter und zwei Väter beur­teilen Verständlich­keit und Über­sicht­lich­keit. Sie montieren die Wagen erst­mals, klappen sie auf und zu, bauen sie um, verstellen Rückenlehne und Sitz­richtung. Wir bewerten beim Schie­ben etwa Schritt­freiheit, Schieberhöhe und Schiebe­kraft. Zudem bremsen die Tester und fahren auf verschiedenen Untergründen. Sie tragen die Wagen und trans­por­tie­ren sie in zusammen­geklapptem Zustand per Hand und verstauen sie im Kofferraum eines Kleinwagens. Außerdem prüfen wir, wie leicht sich Gepäck im Korb verstauen lässt. Wir bewerten Trans­port­sicherung und -volumen. Wir prüfen das Reinigen von Bezügen und Rädern.

Halt­barkeit: 5 %

Wir prüfen -ebenfalls in Anlehnung an die Norm 1888 unter anderem die Halt­barkeit der Schieber, von Fest­stell­bremsen, Falt­mecha­nismus, Kenn­zeichnung, die Festig­keit der Räder, Rück­halte­systeme und Verschlüsse. Zudem fahren die Kinder­wagen beladen auf einem Laufband fünf Kilo­meter über Stolper­stellen.

Sicherheit: 5 %

Wir prüfen, ob die Kinder­wagen sicher stehen. Zudem suchen wir nach möglichen Quetsch- und Klemm­stellen sowie scharfen Kanten. Wir beur­teilen, wie gut die Wagen im Dunkeln sicht­bar sind und vieles andere mehr.

Schad­stoffe: 10 %

Wir unter­suchen Schie­begriffe und Materialien im Kontakt­bereich des Kindes auf poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK), Phthalat-Weichmacher, Flamm­schutz­mittel, Organozinn­verbindungen und kurz­kettige Chlorparaf­fine.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Mängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit Stern­chen *) gekenn­zeich­net. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: War die Note für kindgerechte Gestaltung ausreichend oder schlechter, konnte das test-Qualitäts­urteil nur eine halbe Note besser sein. War der Komfort in der Liegewan­ne ausreichend oder schlechter, konnte die kindgerechte Gestaltung nur eine halbe Note besser sein. War die Note für den komfort­ablen Einsatz über die gesamte Nutzungs­zeit mangelhaft, konnte die Note für kindgerechte Gestaltung höchs­tens eine halbe Note besser sein.

War die Note für kindgerechte Gestaltung ausreichend oder schlechter, konnte das test-Qualitäts­urteil nur eine halbe Note besser sein.*

War die Note für Sicherheit ausreichend, konnte das test-Qualitäts­urteil höchs­tens eine halbe Note besser sein. Die Note für Schad­stoffe konnte nicht besser sein als das schlechteste Schad­stoff­urteil. Lautete das Schad­stoff­urteil mangelhaft, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein.

*Korrigiert am 13.08.2020

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So haben wir getestet (2019)

Im Test: 11 Mono-Kinder­wagen mit Liegewanne und Sitz­einheit für den Trans­port vom Säugling bis zum Kleinkind. Plus: 3 Geschwisterwagen für zwei Kinder mit austausch­baren Aufsätzen, die wir mit einer Liegewanne und einem Sitz testeten. Wir kauf­ten die Wagen im November und Dezember 2018 ein.

Preise: Der Produktfinder zeigt Onlinepreise ohne Versand­kosten. Die Preise ermittelt der Online­dienst idealo.de. Der Stand des Onlinepreises wird für jedes Produkt ange­zeigt.

Kindgerechte Gestaltung: 45 %

Zwei Experten beur­teilten die alters­bezogene anthropome­trische Eignung von Liegewanne und Sitz. Beim Komfort der Wanne bewerteten wir etwa die nutz­bare Breite, beim Sitz­komfort unter anderem Abmessungen und Gestaltung des Sitzes; auch mithilfe verschiedener Dummys („Kieler Kinder“), die Kindern bestimmter Alters­gruppen entsprechen. Zudem prüften wir Gurt­system, Federung, Sonnen­schutz und Regen­schutz (den mitgelieferten oder als Zubehör).

Hand­habung: 35 %

Ein Experte prüfte die Warnhin­weise in der Gebrauchs­anleitung. Fünf Teste­rinnen und Tester, darunter Eltern, beur­teilten etwa Verständlich­keit und Über­sicht­lich­keit. Zudem bauten sie die Wagen erst­mals auf, klappten sie auf und zu, bauten sie um, verstellten Rückenlehne und Sitz­richtung. Wir bewerteten beim Schieben etwa Schritt­freiheit, Schieberhöhe und Schiebe­kraft. Zudem bremsten die Tester und fuhren auf verschiedenen Untergründen, etwa Wald­boden, Kopf­stein­pflaster, Treppen. Sie trugen und trans­portierten die Wagen. Wir bewerteten auch Trans­portsicherung und -volumen. Zwei Experten prüften das Reinigen von Bezügen und Rädern.

Halt­barkeit: 5 %

Prüfungen in Anlehnung an DIN EN 1888:2012 (Trans­port­mittel auf Rädern für Kinder): In der Klimakammer musste der Schieber des beladenen Kinder­wagens 10 000-mal Heben und Senken über­stehen, je 5000-mal bei minus 5 und 40 Grad Celsius. Wir prüften etwa die Halt­barkeit von Fest­stell­bremsen, Falt­mecha­nismus und Kenn­zeichnung, die Festig­keit der Räder, Rück­halte­systeme und Verschlüsse. Auf einer Rampe testeten wir, ob die beladenen Wagen kippen, wenn sie auf ein Hindernis stoßen. Zudem fuhren sie auf einem Laufband mit 5 Kilo­meter pro Stunde 72 000-mal über einge­baute Stolper­stellen.

Sicherheit: 5 %

Wir prüften etwa, ob die Kinder­wagen sicher stehen, ob Sitze kippen können. Zudem suchten wir etwa nach möglichen Quetsch- und Klemm­stellen sowie scharfen Kanten und beur­teilten, wie gut die Wagen im Dunkeln sicht­bar sind. Die Prüfungen erfolgten in Anlehnung an DIN EN 1888:2012 (Trans­port­mittel auf Rädern für Kinder).

Schad­stoffe: 10 %

Wir untersuchten Schie­begriffe und Materialien im Kontakt­bereich des Kindes unter anderem auf poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK), Phthalat-Weichmacher, Flamm­schutz­mittel, Organozinn­verbindungen sowie kurz­kettige Chlorparaf­fine.

Abwertungen

Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: War die kindgerechte Gestaltung ausreichend, konnte das test-Qualitäts­urteil nur eine halbe Note besser sein. War der Komfort in der Liegewanne ausreichend oder schlechter, konnte die kindgerechte Gestaltung nur eine halbe Note besser sein. Waren Bremsen, Fahren auf verschiedenen Untergründen oder Tragen und Trans­portieren ausreichend, konnte die Hand­habung nur eine halbe Note besser sein. Die Note für Schad­stoffe konnte nicht besser sein als das schlechteste Schad­stoff­urteil. Lautete das Schad­stoff­urteil mangelhaft, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein.

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