So haben wir getestet

Im Test: 11 Mono-Kinder­wagen mit Liegewanne und Sitz­einheit für den Trans­port vom Säugling bis zum Kleinkind. Plus: 3 Geschwisterwagen für zwei Kinder mit austausch­baren Aufsätzen, die wir mit einer Liegewanne und einem Sitz testeten. Wir kauf­ten die Wagen im November und Dezember 2018 ein. Zu Preisen befragten wir die Anbieter im Juni 2019.

Kindgerechte Gestaltung: 45 %

Zwei Experten beur­teilten die alters­bezogene anthropome­trische Eignung von Liegewanne und Sitz. Beim Komfort der Wanne bewerteten wir etwa die nutz­bare Breite, beim Sitz­komfort unter anderem Abmessungen und Gestaltung des Sitzes; auch mithilfe verschiedener Dummys („Kieler Kinder“), die Kindern bestimmter Alters­gruppen entsprechen. Zudem prüften wir Gurt­system, Federung, Sonnen­schutz und Regen­schutz (den mitgelieferten oder als Zubehör).

Hand­habung: 35 %

Ein Experte prüfte die Warnhin­weise in der Gebrauchs­anleitung. Fünf Teste­rinnen und Tester, darunter Eltern, beur­teilten etwa Verständlich­keit und Über­sicht­lich­keit. Zudem bauten sie die Wagen erst­mals auf, klappten sie auf und zu, bauten sie um, verstellten Rückenlehne und Sitz­richtung. Wir bewerteten beim Schieben etwa Schritt­freiheit, Schieberhöhe und Schiebe­kraft. Zudem bremsten die Tester und fuhren auf verschiedenen Untergründen, etwa Wald­boden, Kopf­stein­pflaster, Treppen. Sie trugen und trans­portierten die Wagen. Wir bewerteten auch Trans­portsicherung und -volumen. Zwei Experten prüften das Reinigen von Bezügen und Rädern.

Halt­barkeit: 5 %

Prüfungen in Anlehnung an DIN EN 1888:2012 (Trans­port­mittel auf Rädern für Kinder): In der Klimakammer musste der Schieber des beladenen Kinder­wagens 10 000-mal Heben und Senken über­stehen, je 5000-mal bei minus 5 und 40 Grad Celsius. Wir prüften etwa die Halt­barkeit von Fest­stell­bremsen, Falt­mecha­nismus und Kenn­zeichnung, die Festig­keit der Räder, Rück­halte­systeme und Verschlüsse. Auf einer Rampe testeten wir, ob die beladenen Wagen kippen, wenn sie auf ein Hindernis stoßen. Zudem fuhren sie auf einem Laufband mit 5 Kilo­meter pro Stunde 72 000-mal über einge­baute Stolper­stellen.

Sicherheit: 5 %

Wir prüften etwa, ob die Kinder­wagen sicher stehen, ob Sitze kippen können. Zudem suchten wir etwa nach möglichen Quetsch- und Klemm­stellen sowie scharfen Kanten und beur­teilten, wie gut die Wagen im Dunkeln sicht­bar sind. Die Prüfungen erfolgten in Anlehnung an DIN EN 1888:2012 (Trans­port­mittel auf Rädern für Kinder).

Schad­stoffe: 10 %

Wir untersuchten Schie­begriffe und Materialien im Kontakt­bereich des Kindes unter anderem auf poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK), Phthalat-Weichmacher, Flamm­schutz­mittel, Organozinn­verbindungen sowie kurz­kettige Chlorparaf­fine.

Abwertungen

Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: War die kindgerechte Gestaltung ausreichend, konnte das test-Qualitäts­urteil nur eine halbe Note besser sein. War der Komfort in der Liegewanne ausreichend oder schlechter, konnte die kindgerechte Gestaltung nur eine halbe Note besser sein. Waren Bremsen, Fahren auf verschiedenen Untergründen oder Tragen und Trans­portieren ausreichend, konnte die Hand­habung nur eine halbe Note besser sein. Die Note für Schad­stoffe konnte nicht besser sein als das schlechteste Schad­stoff­urteil. Lautete das Schad­stoff­urteil mangelhaft, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein.

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TestKinder­wagen im Test09.08.2019
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