Tipps

  • Gewicht. Kaufen Sie einen leichten Kinderwagen, wenn sie ihn täglich über Treppen tragen müssen. Kombis sind ziemlich schwer. Leergewicht bis 18 Kilo. Buggys wiegen nur etwa 10 Kilogramm.
  • Beweglich. Buggys mit Pendelachsen sind besonders wendig. Gut für Stadt, Bus und Bahn.
  • Solide. Kinderwagen mit festem Fahrgestell und großen breiten Reifen sind stabiler. Gut für Wald und Wiesen.
  • Liegeschale. Wählen Sie ein Modell mit großer Liegeschale. Liegefläche: etwa 80 mal 35 Zentimeter. Solche Liegeschalen taugen für Kinder bis sechs Monate.
  • Sitz. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind bequem sitzt. Sitztiefe: etwa 21 bis 24 cm. Sitzbreite: mindestens 35 cm. Höhe der Rückenlehne: mindestens 38 cm, besser bis 50 cm. Höhere Lehnen sind sicherer.
  • Kauftipp. Ein guter Rat fällt schwer. Die getesteten Kinderwagen Kombis sind alle nur befriedigend. Beste Wahl für kleine Kinder: Emmaljunga Duo Combi (640 Euro) oder Teutonia Primus 04 (580 Euro). Das sind die einzigen Wagen mit ausreichend großer Liegeschale. Annehmbar für größere Kinder ist der Quinny Freestyle 3 XL für 510 Euro. Vorteil: gut gefedert, gute Gurte. Nachteil: kein Schwenkschieber. Das Kind kann nur in Fahrtrichtung sitzen.
  • Blickrichtung. Wählen Sie einen Kinderwagen, bei dem sich die Blickrichtung des Kindes wechseln lässt. Das funktioniert mit Schwenkschieber oder drehbarem Aufsatz. Das Kind kann wahlweise nach vorne gucken oder Blickkontakt mit den Eltern haben.
  • Schwenkschieber. Die schnelle Lösung für den Richtungswechsel: Einfach den Schieber in die gewünschte Richtung schwenken.
  • Drehbarer Aufsatz. Die etwas mühsamere Lösung: Der Aufsatz des Kinderwagens wird in die gewünschte Richtung gedreht.
  • Schieber. Achten Sie darauf, dass sich der Schieber optimal auf Ihre Körpergröße einstellen lässt. Abknickbare Schieber bieten einen größeren Höhenausgleich als Teleskope.
  • Dreirad. Dreiräder wirken sportlicher. Trotzdem sind sie nicht leichter zu manövrieren. Jedenfalls nicht generell. Beobachtung aus dem Test: Hohe Bordsteine sind mit Dreirädern schwieriger zu nehmen. Der Wagen kippt schneller.
  • Reifen. Wählen Sie Vollgummi- oder Luftkammerreifen. Die sind wartungsfrei. Luftreifen müssen dagegen regelmäßig kontrolliert werden. Sparen Sie sich den Stress. Luftreifen fahren sich nicht besser.
  • Bremse. Prüfen Sie die Feststellbremse: Ist sie gut zugänglich? Rastet sie sicher ein? Und hält sie den Wagen auch auf abschüssiger Strecke? Zusätzliche Handbremsen sind dagegen entbehrlich.
  • Trittbrettfahren. Auf einem Trittbrett unter dem Schieber können Kinder auch im Stehen mitfahren. Ein großer Spaß für die Kleinen. Trittbretter, auch Kiddy Boards genannt, gibts als Zubehör im Handel. Vorsicht aber: Nicht zu schnell fahren und das Kind immer im Auge behalten. In den Bedienungsanleitungen der Kinderwagen raten die Hersteller von Kiddy Boards ab. Trotzdem bieten sie das Zubehör an.

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