Tipps

Was Sie beim Kauf beachten sollten

  • Zeit lassen. Probieren Sie aus, mit welchem Wagen Sie gut zurecht kommen, und ob der Favorit ins eigene Auto passt.
  • Gewicht. Wenn Sie den Kinderwagen oft tragen oder transportieren müssen, sollten Sie ein leichtes Modell wählen. Bugaboo und Brio sind die leichtesten im Test.
  • Größe. In einen guten Kinderwagen sollten Kinder bis etwa drei Jahre passen: rund sechs Monate liegend in der Tragetasche oder –wanne und später im Sitz, der sich zum Schlafen waagerecht stellen lässt. Die Wagen müssen für Kinder bis mindestens 15 Kilogramm geeignet sein. Besser noch: Manche Anbieter loben sogar bis zu 20 Kilogramm aus.
  • Lehne. Die Lehne sollte höher als 50 Zentimeter sein. Größere Kinder können sonst ihren Hinterkopf nicht abstützen.
  • Räder. Auf holprigen Wegen wie im Wald oder auf Kopfsteinpflaster eignen sich Wagen mit vier großen Rädern am besten. Kleine, schwenkbare Vorder­räder sind in der Stadt sinnvoll.
  • Drei Räder. Schieben Sie dreirädrige Modelle nur in Schrittgeschwindigkeit. Fürs Joggen oder Inlineskaten sind sie nicht geeignet. Außerdem kann das einzelne Vorderrad an Bordsteinkanten wegknicken und den Wagen zum Kippen bringen.
  • Gebrauchte prüfen. Wenn Sie einen Kinderwagen im Internet oder auf dem Flohmarkt kaufen, kennen Sie die Vorgeschichte nicht. Hören Sie sich besser bei Bekannten um. Prüfen Sie: Gibt es Brüche? Funktionieren Gurt, Ver­rie­ge­lun­gen, Schieber und Bremsen? Ersatzteile sind nur begrenzt erhält­lich. Die Gebrauchsanleitung sollte dabei sein.
  • Autokindersitz. In die meisten Gestelle passen auch Auto-Babyschalen – aber nur bestimmte. Lassen Sie sich beraten. Außer bei Maxi Cosi, Quinny und Brio kostet der nötige Adapter extra. Zekiwa und Hauck bieten gar keinen an. Der Autositz ist praktisch für kurze Transporte, sollte aber keine Dauer­lösung sein. Er zwängt Babys in eine starre Haltung.
  • Reklamation. Die untersuchten Kinderwagen sind verkehrsfähig, das heißt, die Schadstoffbelastung verstößt nicht gegen geltende Vorschriften. Deshalb haben Sie nicht das Recht, bereits gekaufte Wagen wegen Schad­stoff­belastung zurückzugeben oder umzutauschen. Sie können jedoch auf Händler und Anbieter zugehen und auf deren Kulanz hoffen. Unter Um­stän­den tauschen sie belastete Bauteile aus.

Pflege, Nutzung und Sicherheit

  • Pflege. Stellen Sie den Wagen zuhause an einen trockenen Platz und wischen Sie Regenwasser ab. Ölen Sie ab und zu die Gelenke.
  • Sicher fahren. Schnallen Sie sitzende Kinder immer an. Überladen Sie den Korb nicht. Hängen Sie nichts Schweres an den Griff, der Wagen könnte sonst umkippen.
  • Waschen. Bevor Sie einen neuen Kinderwagen nutzen, sollten Sie abnehmbare Textilbezüge waschen – das kann die Schadstoffbelastung etwas verringern.

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