Kinder­unfälle Eltern schätzen Risiken zuhause falsch ein

25.10.2012
Kinder­unfälle - Eltern schätzen Risiken zuhause falsch ein

Die Straße ist für Kinder gefähr­licher als die Wohnung, glauben Eltern. Tatsäch­lich passieren die meisten Unfälle zuhause. Eine repräsentative Studie der deutschen Versicherungs­wirt­schaft ergab: 85 Prozent der Erwachsenen schätzen das Risiko für ihren Nach­wuchs im Verkehr als sehr hoch ein. Kaum Gefahren sehen mehr als 80 Prozent in den eigenen vier Wänden. Die Realität sieht anders aus. Zwei Drittel der Kinder unter fünf Jahren verletzen sich zuhause, nur sieben von 100 im Verkehr. Bei älteren Kindern nehmen Straßen­unfälle zu, aber doppelt so häufig verunglü­cken sie im Haus. Stürze kommen am meisten vor. Auch die Küche birgt Risiken, etwa durch heißes Fett, siedendes Wasser oder herum­stehende Putz­mittel.

Tipp: Mehr Infos gibt die Broschüre „Mit Kindern leben – Unfälle vermeiden“: www.gdv.de, Medienzentrum, Material.

25.10.2012
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