Kinder­unfälle Besser nicht auf Papas Schoß rutschen

Kinder­unfälle - Besser nicht auf Papas Schoß rutschen
Füße voran. Kinder können allein rutschen, wenn Eltern in der Nähe sind. © plainpicture / Viktor Holm

Wenn Erwachsene mit Klein­kindern auf dem Schoß rutschen, riskieren sie, dass sich die Jüngsten das Bein brechen. Zu diesem Schluss kamen US-Forscher, nachdem sie knapp 12 700 Rutsch­unfälle von Kindern in der Alters­gruppe bis fünf Jahre auf amerikanischen Spielplätzen ausgewertet haben.

Häufig Knochenbrüche

Ein- bis Zweijäh­rige sind am stärksten gefährdet. Sie erlitten häufig Knochenbrüche, vor allem des Schien­beins. Besonders alarmierend: Diese Art von Verletzungen hatten fast alle Unfall­opfer, die auf dem Schoß einer Person gesessen hatten. Die Gefahr, dass der Nach­wuchs an der Rutsche hängenbleibt, sich das Bein verdreht und verletzt, ist beim Rutschen zu zweit offen­bar besonders groß. Durch den Schwung des Erwachsenen wirken stärkere Kräfte, als wenn die Kleinen allein nach unten sausen.

Tipp: Lassen Sie Klein­kinder bei den ersten Versuchen auf dem Bauch mit den Füßen zuerst rutschen, dann im Sitzen. Falls Sie das Kind doch auf den Schoß nehmen, unbe­dingt darauf achten, dass die Füße nicht auf der Rutsche schleifen. Mehr zum Thema Kinder­unfälle in unserer Meldung Unfälle im Haushalt: Das Bett als unterschätzte Gefahr.

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