Klettern und rutschen auf Spielplätzen ist riskant. Bei einer Untersuchung von 75 Anlagen in 15 Städten fand der Tüv Rheinland nur 6 ordnungsgemäße Spielplätze vor, 69 waren mangelhaft. In 16 Fällen forderten die Sachverständigen sogar eine Sperrung der Spielgeräte (siehe www.tuv.com). Bei den Kontrollen im Auftrag von „Bild der Frau“ stellten die Prüfer vier Hauptrisiken fest: Verschleiß und falsche Bauweise bei Klettergerüsten, verfaultes Holz und rostende oder hervorstehende Schrauben, riskante Rutschen, spitze Steine und scharfkantige Mauern. Betreiber und somit zuständig für die Sicherheit sind meist die Kommunen, aber auch Hausgesellschaften.

Tipp: Wenn Sie selbst Mängel feststellen, informieren Sie den Betreiber. Häufig ist auf den Spielplatzschildern eine Kontakttelefonnummer angegeben. Und entfernen Sie sämtliche Kordeln an der Kleidung, damit die Kinder nicht hängen bleiben und sich strangulieren können. Auch sollten Fahrradhelme vor dem Spielen unbedingt abgesetzt werden.

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