Kinder­sitze einbauen

So testet die Stiftung Warentest

02.03.2016

Welches Auto bietet genügend Platz für Kinder­sitze? Das haben die Stiftung Warentest und ihre Partner jetzt untersucht.

Kinder­sitze einbauen Alle Testergebnisse für Auto­kinder­sitz­einbau

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Inhalt

Im Test ...

Über 80 Autos – Kompakt­wagen, Mittel­klasse, SUV und Vans jeweils in Serien­ausstattung: Wie gut funk­tioniert der Einbau von Kinder­sitzen? Die Tester bauten drei Kinder­sitze für verschiedene Alters­gruppen ein. Exemplarisch, auf allen geeigneten Sitz­positionen. Ein Gemein­schafts­test europäischer Verbraucherschützer.

Platz­angebot

Drei Experten untersuchten, welche Sitz­plätze in den Autos zur Befestigung von Kinder­sitzen geeignet sind. Als Grund­lage diente die Betriebs­anleitung des Auto­herstel­lers. Die Tester bauten jeweils drei Sitze ein: Kinder­sitze für kleine und große Kinder.

  • Gruppe 0+ Babyschale (Säuglinge bis 13 kg). Maxi-Cosi Cabriofix/Pebble. Schale angegurtet sowie mit Isofixbasis und Stützfuß.
  • Gruppe I, Isofixsitz (Kinder von 9 bis 18 kg). Römer Duo Plus. Angegurtet sowie mit Isofix und Top-Tether.
  • Gruppe II/III, mitwachsender Sitz (Kinder von 15 bis 36 kg). Cybex Solution/X-Fix, mit und ohne Isofix.

Beifahrersitz

Die Stiftung Warentest bewertet, ob und wie sich der Beifahrerairbag abschalten lässt.

Zweite Reihe: Außensitze

Die Stiftung Warentest bewertet Sitz­breite und Pass­form der Auto­sitze sowie die Beinfreiheit. Passten die drei exemplarisch ausgewählten Kinder­sitze nicht neben­einander in das Auto, wurde der Einbauversuch mit Sitz­platzerhöhern wieder­holt. Ohne Rückenlehne. Autos mit Schiebetüren bekommen einen Bonus, weil die Rück­sitze besser zugäng­lich sind.

  • Isofix. Die Tester bewerten Erkenn­barkeit und Zugäng­lich­keit der Verankerungs­ösen.
  • Top Tether. Die Tester bewerten, ob die Ösen vom Sitz aus oder von außen durch den Kofferraum hindurch erreich­bar sind und ob Laderaum und Rück­sicht des Fahrers durch die Gurtführung beein­trächtigt wird.
  • Gurtlänge. Die Tester bewerten, ob der Auto­gurt lang genug ist, um auch rück­wärts­gerichtete Babyschalen zu befestigen. Zu knapp bemessene Auto­gurte führten zur Abwertung für die zweite Reihe.

Zweite Reihe: Mittel­sitz

Die Stiftung Warentest bewertet, ob der Mittel­sitz für den Kinder­trans­port freigegeben ist und ausreichend Platz bietet. Sind die Gurt­schlösser noch zugäng­lich, wenn auf den Außenplätzen Kinder­sitze montiert sind?

Dritte Reihe

Die Stiftung Warentest bewertet die Zugäng­lich­keit und die Platz­verhält­nisse in der hintersten Sitzreihe. Dabei zählt auch die Beinfreiheit für das Kind.

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