So haben wir getestet

Im Test: 6 Kinder­schutz-Apps für Smartphones (Android) und die Kinder­schutz­angebote der Betriebs­systeme Google Android und Apple iOS. Außerdem die App des gemeinnützigen Vereins Jusprog, die sich auf die Filterung von Webseiten konzentriert. Wir prüften die Apps und die Informationen von den Webseiten der Anbieter von März bis Juni 2020. Die Preise ermittelten wir auf den Webseiten.

Funk­tions­umfang: 35 %

Wir bewerteten unter anderem die angebotenen Kontroll­möglich­keiten der Eltern hinsicht­lich Nutzungs­zeit, Webseiten­aufrufen, verwendeter Apps und der Standort­nach­verfolgung des Kindes.

Fehler­freiheit: Wir untersuchten, ob die Funk­tionen leicht umgangen werden können und die App im Betrieb einwand­frei funk­tionierte.

Familien­orientierung: 30 %

Einstellungs­möglich­keiten: Wir prüften unter anderem, wie flexibel sich die Apps in der Familie nutzen lassen. Wie viele Smartphones können kontrolliert werden? Ist die Stand­ortverfolgung des Kindes voreinge­stellt? Gibt es eine Test­version?

Einrichtung und Nutzung: Wir beur­teilten unter anderem, wie problemlos sich die Apps installieren, einrichten und nutzen ließen. Drei Experten bewerteten den subjektiven Gesamt­eindruck.

Hilfe: Wir untersuchten, welche tech­nische Hilfe­stellung die Eltern erhalten und welche Kontakt­möglich­keiten die App anbietet.

Pädagogische Unterstüt­zung: 25 %

Anleitung für Eltern: Zwei Experten bewerteten die pädagogische Unterstüt­zung für die Eltern beim Benutzen der App und beim Einsatz der Kontroll­funk­tionen. Gibt es Begleit­texte für die Eltern zur alters­gerechten Anwendung der einzelnen Funk­tionen, wie zum Beispiel die Standort­nach­verfolgung der Kinder? Sind die dort gegeben Informationen pädagogisch sinn­voll und hilf­reich? Lassen sich die Informationen einfach auffinden und gibt es darüber hinaus weiterführende Links?

Tech­nische Begleitung der Eltern: Inwieweit ist eine pädagogische Unterstüt­zung auch in der App selbst tech­nisch bereits umge­setzt, zum Beispiel durch sinn­voll gezogene Alters­grenzen, die den gängigen Stan­dards folgen? Erfolgt die Rück­meldung der App an das Kind auch in passender Sprache?

Basis­schutz persönlicher Daten: 10 %

Spar­sames Erheben von Nutzer­daten umfasst das Daten­sende­verhalten der Apps und die Daten­spar­samkeit bei der Erst­anmeldung. Beim Erst-Log-in bzw. Anlegen des Nutzer­kontos wird etwa beur­teilt, inwieweit dafür nur notwendige Daten erforderlich sind. Um das Daten­sende­verhalten der Apps zu analysieren, fingen wir den Daten­strom ab, entschlüsselten ihn gegebenenfalls und suchten nach Daten­arten, die fürs Funk­tionieren der App unnötig sind, wie die Geräte-IDs der Smartphones.

Schutz von Daten­über­tragung und Login: Wir prüften, ob die Daten verschlüsselt über­tragen wurden und die App Maßnahmen für ein sicheres Pass­wort einsetzt.

Mängel in der Daten­schutz­erklärung: Ein Jurist prüfte die Daten­schutz­erklärungen und beur­teilte, ob sie die Anforderungen der Daten­schutz­grund­ver­ordnung (DS-GVO) erfüllen.

Abwertungen

Folgende Abwertungen setzten wir ein: Bei deutlichen Mängeln in der Daten­schutz­erklärung konnte das Urteil Basis­schutz persönlicher Daten nicht besser als ausreichend (3,6) sein, bei sehr deutlichen Mängeln nicht besser als ausreichend (4,0). War das spar­same Erheben von Nutzer­daten mangelhaft, wurde der Basis­schutz persönlicher Daten um eine halbe Note abge­wertet.

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