Fahr­rad-Nach­läufer: Lebens­gefähr­lich

Kinder­räder Test

Zug­stange Trail-Gator für ein komplettes Kinder­rad: Material stabil, schwankende Fahrt.

Unkonventionelle Lösungen für den Kinder­trans­port können gefähr­lich sein.

Zugpferd: Das Rad der Eltern als Zugmaschine – diese Idee steht hinter den Produkten, die wir im Test mitlaufen ließen. Bei den Fahr­radtrailern ZEG Flyke (239 Euro) und Tchibo (99 Euro) wird ein einrädriges Kinder­rad mit integrierter Stange an das Zugrad angehängt. Eine solche Zug­stange gibt es als Trail-Gator für 109 Euro auch solo. Damit können an die Kupp­lung passende, komplette Kinder­räder angekoppelt werden. Ohne Stange, dafür mit einem so genannten Gelenk­verbinder geht es mit dem Follow Me (179 Euro) im Gespann durch die Stadt.

Ergeb­nisse:

Kinder­räder Test

ZEG Flyke (im Bild) und Tchibo Fahr­radtrailer: Bruch der Aufhängung in Fahr­praxis und Labor.*

Fahr­versuche zeigten, dass diese Art Kinder­trans­port gefähr­lich sein kann, weil das Gespann eher taumelnd voran­kommt: Der Nach­läufer hängt nach einer Seite oder pendelt von links nach rechts und wieder zurück. Schlimmer ist es, wenn die Aufhängung bricht, wie am ZEG Flyke und beim Tchibo Trailer ge­schehen. Beide Nach­läufer wurden von den Anbietern inzwischen zurück­gezogen. An Zug­stange und Gelenk­verbinder war wenigs­tens das Material nicht bruchgefährdet. Infos auch unter www.test.de.

* Falsches Produkt­bild korrigiert am 14.09.2016.

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