So schläft Ihr Kind am sichersten

Matratze lüften, ein sicheres Bett wählen

Auslüften. Neue Matratzen verströmen nach dem Auspacken einen intensiven und unangenehmen Geruch. Bevor Sie Ihr Kind auf der neuen Matratze schlafen lassen, sollten Sie diese mindestens eine Woche ausdünsten – je nach Jahres­zeit und Wetter auf dem Balkon oder in einem beheizten Zimmer, das sich gut lüften lässt. Wärme vertreibt flüchtige Verbindungen besonders effektiv.

Allergien. Neigt Ihre Familie zu Hausstaubal­lergien, können Sie die Matratze vorsorglich mit einem wasser­dampf- und wärmedurch­lässigen Allergiebe­zug (Encasing) umhüllen. Er kann effektiv vor Milbenal­lergenen schützen, die Belüftung aber etwas einschränken. Fragen Sie Ihren Kinder­arzt, wozu er rät.

Auflagen. Verzichten Sie ansonsten auf Gummi­auflagen oder Schutz­bezüge aus Kunststoff. Sie behindern den Austausch von Feuchtig­keit und Luft.

Bett. Achten Sie auf eine saubere Verarbeitung ohne scharfe Kanten, lockere Schrauben oder über­stehende Teile. Wählen Sie ein Kinder­bett, das ein GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit trägt. Entspricht es der Norm DIN EN 716- 1:2008 + A1:2013, haben die Gitters­täbe einen Abstand von mindestens 4,5 und höchs­tens 6,5 Zenti­metern unter Belastung. Auch andere Para­meter stimmen dann. Der Abstand zwischen Matratze und Bett­oberkante sollte mindestens 20 Zenti­meter betragen – sobald Ihr Kind sich hinstellt, mindestens 50 Zenti­meter.

Lattenrost. Legen Sie Kinder­matratzen immer auf einen stabilen Lattenrost, nicht auf eine durch­gehende Platte. Die Matratze soll auch von unten Luft bekommen.

Sicher betten, kühl schlafen

Auf dem Rücken. Legen Sie Ihr Baby stets auf den Rücken - nicht auf die Seite, aus der es womöglich in die Bauchlage kippt. Die Bauchlage gilt als ein wichtiger Risiko­faktor für den Plötzlichen Kinds­tod, weil sie zur Rück­atmung von Kohlen­dioxid führen kann.
Siehe auch: Interview mit Professor Joachim Freihorst.

Im eigenen Bett­chen. Ihr Kind sollte immer im eigenen Bett schlafen. Lassen Sie es dabei möglichst wenig allein. Stellen Sie das Gitterbett zumindest im ersten Jahr in Ihrem Schlaf­zimmer auf. Schläft ihr Baby im Eltern­bett, besteht dagegen das Risiko, dass es unter die Decke rutschen und über­hitzen kann.

Im kühlen Raum. Kinder sollten nicht zu warm schlafen. 16 bis 18 Grad Celsius sind optimal. Lüften Sie das Schlaf­zimmer täglich.

Mit Schlafsack. Er sollte optimal passen – darf weder einengen, noch über das Gesicht rutschen. Ein leichter Strampler oder Schlaf­anzug zusätzlich reicht in der Regel aus. Schnüre, Decken, Kissen oder Schaffell gehören nicht ins Bett. Babys können sich darunter verfangen und zu wenig Luft bekommen.

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TestKinder­matratzen03.03.2014
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