So testet die Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest bewertet Kinter­matratzen in sieben Kategorien: Liegeeigenschaften, Schlafklima, Halt­barkeit, Bezug, Gesundheit und Umwelt, Hand­habung sowie Deklaration und Werbung. Die Noten in den Kategorien heißen Gruppen­urteile. Aus den sieben Gruppen­urteilen ergibt sich das test-Qualitäts­urteil. Lesen Sie hier, wie die Stiftung Warentest testet und bewertet.

Kinder­matratzen im Test

Die Stiftung Warentest kauft die Kinder­matratzen anonym im Handel ein. Sie verwendet weder kostenlose Muster noch Prototypen. In der Regel haben die Matratzen die Stan­dard­größe 70 x 140 Zenti­meter, andere Maße sind gekenn­zeichnet.

Preise

Der Produktfinder zeigt Laden­preise. Die Preise ermittelt die Stiftung Warentest. Der Stand des Preises wird für jedes Produkt ange­zeigt.

Gewichtung

Die Stiftung Warentest berechnet das test-Qualitäts­urteil zu Kinder­matratzen aus den sieben Gruppen­urteilen. Die Gruppen­urteile ergeben sich aus mehreren Einzel­urteilen. Je bedeutender ein Gruppen­urteil für das Produkt, desto höher ist die Gewichtung im test-Qualitäts­urteil.

Abwertungen

Die Abwertungen in der Tabelle – gekenn­zeichnet mit *) – wirken gleitend: Über­schreiten die auslösenden Urteile die Abwertungs­schwelle nur gering­fügig, wirkt die Abwertung kaum; bei deutlicher Über­schreitung der Schwelle, wirkt die Abwertung umso stärker. Je schlechter das auslösende Urteil, desto stärker die jeweilige Abwertung.

  • Liegeeigenschaften: Waren die Liegeeigenschaften schlechter als 2,0, wurde das test-Qualitäts­urteil abge­wertet.
  • Halt­barkeit: Wenn die Halt­barkeit ausreichend oder schlechter war, wurde das test-Qualitäts­urteil abge­wertet.
  • Deklaration und Werbung: Wenn das Urteil Deklaration und Werbung mangelhaft war, wurde das test-Qualitäts­urteil abge­wertet.
  • Einfluss von Feuchtig­keit und Temperatur: War der Einfluss von Feuchtig­keit und Temperatur auf die Matratze ausreichend, wurde die Halt­barkeit abge­wertet.
  • Geruchs­belästigung: War die Geruchs­belästi­gung befriedigend oder schlechter, werteten wir Gesundheit und Umwelt ab.

Liegeeigenschaften 35 %

Die verglei­chen­den subjektiven Beur­teilungen nahmen mindestens fünf Prüf­personen vor. Alle Kinder­matratzen lagen auf einer starren Unterlage. Mit zwei anthropo­morphen Dummys, die in ihren Körper­proportionen und Gewichten einem Baby (12 Monate) und einem Kleinkind (6 Jahre) entsprachen, wurden die Abstüt­zeigen­schaften beider Matratzen­seiten vor und nach der Dauer­prüfung in Rückenlage ermittelt. Bewertung der Kontakt­fläche Dummy/Matratze, der Druck­verteilung, der Komfort­eigenschaften (Punktelastizität, Stabilisierung, spür­barer Kontakt mit Lattenrost, Geräusche bei Lage­änderung).

Schlafklima: 5 %

Im Kontakt­bereich Prüf­person in Rückenlage/Matratze Bewertung der Wärme- und Feuchtig­keits­entwick­lung nach einer Stunde.

Halt­barkeit: 20 %

Im Dauer­walz­versuch wird eine 40 kg schwere Walze (in Anlehnung an DIN EN 1957:2012) 30 000 Gänge über die Matratze geführt. Beur­teilung aller Veränderungen. Der Einfluss von Feuchtig­keit und Temperatur auf die Matratzen­eigenschaften wird bewertet. In einer Klimakammer wird zunächst die Matratze 24 Stunden bei 37 °C und relativer Feuchte von 80 % vorkonditioniert, dort dann 16 Stunden mit einer Gewichts­kraft von 500 N belastet. In Anlehnung an DIN EN 1957:2012 werden Höhe, Härte, Federkenn­linie (Kraft/Weg-Diagramm) der Matratze vor und 24 Stunden nach dieser Belastung bei 23 °C und 50 % relativer Luft­feuchte ermittelt.

Bezug: 10 %

Bewertung der Wasch­barkeit (wie Einlaufen), Beein­trächtigung durch Nässe (Fleck- und Rand­bildung) und Verarbeitung.

Gesundheit und Umwelt: 10 %

Raum­luft­belastung: Messung der flüchtigen organischen Verbindungen in der verpackten Matratze, 24 Stunden und 28 Tage nach dem Entfer­nen der Folie. Geruchs­belästigung nach 24 Stunden und nach 28-tägigem Lüften. Schad­stoffe: Wir unter­suchen die Bezüge und das Matratzen­innere auf Pestizid­rückstände, Weichmacher, flamm­hemmende Zusätze, Organozinn­verbindungen, andere halogen­organische Verbindungen. Entsorgung: Prüfung, ob sich die Matratzen­bestand­teile problemlos trennen lassen.

Hand­habung: 10 %

Trans­port und Wenden der Matratze (Gewicht und Funk­tion sowie die Verarbeitung der Griffe).

Deklaration und Werbung: 10 %

Beur­teilt wurden die Angaben zum Material, zu Matrat­zenaufbau, -eigenschaften sowie gesund­heits- und umwelt­bezogene Aussagen.

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TestKinder­matratzen03.03.2014
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