So haben wir getestet

Im Test: 14 Matratzen der Größe 70 mal 140 Zenti­meter – 10 aus Schaum­stoff (davon ein Modell, das auch mit anderem Namen vertrieben wird), 3 aus Kokos/Latex, eine aus Wattevlies.
Wir kauf­ten im April 2018 ein, Preise erfragten wir im August 2018 bei den Anbietern.

Liegeeigenschaften: 35 %

Alle Kinder­matratzen lagen auf einer starren Unterlage. Die Abstüt­zeigenschaften beider Matratzen­seiten – soweit vorhanden – für ein Baby undein Kleinkind in Rückenlage ermittelten wir mit anthropo­morphen Dummys, ebenso die Komfort­eigenschaften. Zu den Komfort­eigenschaften zählen die Einsinktiefe, mit der die Rest­höhe bestimmt wird, sowie die Geräusch­entwick­lung bei Lage­änderung.

Halt­barkeit: 25 %

Im Dauer­walz­versuch wird in Anlehnung an DIN EN 1957:2013 eine 400-Newton-Walze 15 000 Mal über die Matratze geführt. Beur­teilt wurden die Veränderungen der Höhe und der Härte. Den Einfluss von Feuchtig­keit und Temperatur testeten wir in der Klimakammer. Zunächst wird die Matratze 24 Stunden bei 37 °C Temperatur und relativer Feuchte von 80 % vorkonditioniert, dort dann 16 Stunden mit einer Gewichts­kraft von 500 N belastet. Anschließend werden Höhe, Härte und Federkenn­linie der Matratze vor und 24 Stunden nach dieser Belastung ermittelt.

Sicherheit: 10 %

Die sicher­heits­tech­nischen Anforderungen und Prüfungen erfolgen in Anlehnung an die DIN EN 16890:2017–08. Bei der Prüfung der Gefähr­dung durch Fangs­tellen durch Zwischenräume und Öffnungen darf keine Möglich­keit bestehen, die ein Einklemmen, Verheddern oder Strangulieren ermöglichen. Bei der Prüfung der Gefähr­dung durch Ersti­cken durch den äußeren Verschluss der Atemwege soll ausgeschlossen werden, dass der Mund und die Nase des Kindes gleich­zeitig blockiert sind und somit eine Ersti­ckungs­gefahr verursacht wird. Die Prüfung hinsicht­lich der Gefähr­dung durch Ersti­cken durch den inneren Verschluss der Atemwege beur­teilt die Möglich­keit des Entfernens und Verschlu­cken von Klein­teilen, wie beispiels­weise dem Reiß­verschluss oder dem Füll­material.

Die Bilder aus dem Test­labor zeigen, wie die Sicherheit der Matratzen über­prüft wird.

Kugeltest. Die Schablone wird auf einen Prüf­punkt gelegt, die Kugel darf nicht zu tief einsinken.

Hart genug. Die Kugel liegt auf der Matratze auf, berührt aber den Rand der Schablone nicht.

Zu weich. Die Kugel sinkt tief bis zum Rand der Schablone ein.

Bezug: 10 %

Wir bewerteten die Wasch­barkeit wie Einlaufen, die Beein­trächtigung durch Nässe (Fleck- und Rand­bildung) und die Verarbeitung des Bezugs.

Hand­habung: 10 %

Drei Experten bewerteten, wie sich die Matratze trans­portieren und wenden lässt.

Deklaration und Werbung: 10 %

Wir beur­teilten Angaben zu Material, Aufbau, Matratzen­eigenschaften und Härte sowie Werbeaussagen, etwa zu Gesundheit und Umwelt. Des Weiteren Über­prüften wir die Produktkenn­zeichnungen in Anlehnung an die DIN EN 16890:2017–08.

Gesundheit und Umwelt: 0 %

Raum­luft­belastung: Messung der flüchtigen organischen Verbindungen in der verpackten Matratze sowie 24 Stunden und 28 Tage nach dem Entfernen der Folie. Die Geruchs­belästigung ermitteln acht Prüf­personen nach 24 Stunden und nach 28-tägigem Lüften. Schad­stoffe: Wir unter­suchen die Bezüge und das Matratzen­innere auf Poli­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK), Pestizid­rückstände, Weichmacher (Phthalate), flamm­hemmende Zusätze, Organozinn­verbindungen und andere halogen­organische Verbindungen. Entsorgung: Prüfung, ob sich die Matratzen­bestand­teile problemlos trennen lassen.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Mängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit Stern­chen *) gekenn­zeichnet. War die Sicherheit ausreichend, konnte das Qualitäts­urteil nur eine Note besser sein, bei mangelhaft konnte es nicht besser sein. War der Einfluss von Feuchtig­keit und Temperatur ausreichend oder schlechter, wurde die Halt­barkeit abge­wertet. Ab gut (2,1) in den Liegeeigenschaften, ab ausreichend bei der Deklaration werteten wir das Qualitäts­urteil ab. Beur­teilten wir die Gefähr­dung durch Ersti­cken durch äußeren oder inneren Verschluss der Atemwege mit ausreichend oder schlechter, konnte die Sicherheit nicht besser sein. Sind die Urteile gleich oder gering­fügig schlechter als die auslösenden Noten, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter die Urteile, desto stärker der jeweilige Effekt.

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TestKinder­matratzen im TestStand der Daten: 26.09.2018
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