Tipps

So betten Sie Ihr Kind perfekt

  • Härte prüfen. Wählen Sie eine mittelharte Matratze, damit Ihr Kind nicht zu tief einsinkt. Drei bis vier Zentimeter sind genug. Ihr Kind soll sich frei bewegen können, falls es sich doch mal auf den Bauch dreht. Zu harte Matratzen sind widerum unbequem. Wählen Sie die passende Mitte.
  • Lattenrost. Legen Sie die Matratzen auf einen stabilen Lattenrost, nicht auf eine durchgehende Platte. Die Matratze soll auch von unten Luft bekommen.
  • Ohne Auflage. Verzichten Sie auf Gummiauflagen oder Schutzbezüge aus Kunststoff. Sie behindern den Austausch von Feuchtigkeit und Luft. Ausnahme: Verwenden Sie einen speziellen Matratzenbezug für Allergiker, wenn Ihr Kinderarzt dazu rät.
  • Fünf Jahre. Babys und größere Kinder brauchen keine unterschiedlich harten Matratzen. Eine Kindermatratze reicht etwa für die ersten fünf Lebensjahre. Nur die Größe zählt: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind oben und unten mindestens zehn Zentimeter Platz hat. Wenn nicht, muss eine größere Matratze her.
  • Schadstoffe. Neue Matratzen können müffeln oder Lösungsmittel ausdünsten. Ziehen Sie die Plastikfolie ab und lüften Sie die Matratze vor dem Gebrauch mehrere Tage lang.
  • Gitterbett. Wählen Sie ein unfallsicheres Kinderbett nach der DIN-Norm EN 716. Achten Sie auf das GS-Prüfzeichen für geprüfte Sicherheit. Der Abstand zwischen Matratze und Bettoberkante sollte für Babys mindestens 20 Zentimeter betragen, für Kleinkinder, die sich bereits hinstellen können, mindestens 50 Zentimeter. Eine trittfeste Kante am Matratzenrand beugt Unfällen vor. Die Gitterstäbe sollten einen Abstand von 4,5 bis 6,5 Zentimetern haben.
  • Nicht allein. Lassen Sie Ihr Kind möglichst wenig allein. Stellen Sie das Gitterbett im ersten Jahr am besten in Ihrem Schlafzimmer auf. Gemeinsame Nickerchen auf dem Sofa sind dagegen keine gute Idee. Ihr Kind bekommt dabei weniger Luft.

So schläft Ihr Kind gesund und sicher

  • Auf dem Rücken. Legen Sie Ihr Baby zum Schlafen stets auf den Rücken. Tagsüber und nachts. Das ist die sicherste Schlafposition. Selbst, wenn Ihr Kind zum Spucken neigt. Die Bauchlage gilt dagegen als riskant.
  • Mit Schnuller. Bieten Sie Ihrem Kind zum Schlafen einen Schnuller an. Mit dem Schnuller im Mund hat Ihr Kind weniger Lust, sich auf den Bauch zu drehen.
  • Besser kühl. Kinder schlafen – wie Erwachsene – am besten kühl. Ideale Temperatur für den Schlafraum: 16 bis 18 Grad. Heizen Sie das Kinderzimmer also nicht tropisch auf. Ihr Baby meldet sich, wenn es zu kalt ist.
  • Frische Luft. Sorgen Sie für ausreichend frische Luft. Lüften Sie auch Schlafsack und Matratze täglich aus.
  • Keine Höhle. Bauen Sie keine Schlafhöhle für Ihr Kind. Verzichten Sie auf Kopfkissen, Schlafmütze und Schaffell im Bett. Hitzestau ist ungesund.
  • Schlafsack. Kaufen Sie einen Schlafsack für Ihr Kind. Nicht zu lang und nicht zu weit. Ein guter Schlafsack wärmt, ohne das Kind einzuschränken. Ihr Kind kann sich frei bewegen. Decken sind ein Risiko: Babies können sich darunter verkriechen und bekommen dann kaum Luft.
  • Keine Schnüre. Hängen Sie kein Spielzeug an Schnüren über das Bett. Kordeln und Schnüre sind gefährlich, sie können Kindern die Luft abschnüren.
  • Nicht rauchen. Rauchen Sie nicht. Vor allem nicht während der Schwangerschaft und in den ersten zwei Lebensjahren Ihres Kindes. Rauchen gilt als eine Ursache für den plötzlichen Kindstod.
  • Stillen. Stillen Sie Ihr Kind nach Möglichkeit. Am besten für ein halbes Jahr oder länger. Muttermilch stärkt das Immunsystem.

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