Tipps

  • Finger weg. Weichmacher lösen sich beim Kontakt mit der Haut. Handcremes und Schweiß verstärken den Effekt. Über die Haut gelangen PAK in den Körper. Tauschen Sie deshalb verdächtige Handgriffe aus. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es belastete Gummireifen möglichst nicht anfassen soll.
  • Reifen tauschen. Wenig PAK enthalten die Big-Apple-Reifen von FirstBike, Coolproducts und Kokua Jumper. Fragen Sie Ihren Fahrradhändler, ob er die Big-Apple-Reifen auch auf Ihrem Kinderlaufrad montieren kann.
  • Griffe tauschen. Tauschen Sie die Handgriffe aus, wenn sie eins der belasteten Modelle haben. Hudora bietet beispielsweise schadstofffreie Handgriffe zum Austausch an. Fragen Sie Ihren Fahrradhändler, welche Griffe am besten passen.
  • Der Nase nach. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK, lassen sich ohne Laboranalyse nicht zweifelsfrei erkennen. Folgen Sie aber Ihrer Nase: Verdächtig sind Gummi- und Kunststoffteile mit penetrantem Geruch. Faustregel: alles was schwarz und weich ist. PAK-haltige Teeröle riechen stechend und penetrant. Wie angebranntes Gummi. Der Geruch verfliegt allerdings mit der Zeit. Außerdem gibt es Kunststoffe, die riechen, obwohl sie nicht mit PAK belastet sind.
  • Nur mit Schuhen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind beim Laufradfahren Schuhe trägt. Auch im Sommer. Der Schuh schützt die Fußsohle beim Bremsen auf dem Boden.
  • Ohne Bremse. Einige Laufräder werden mit Bremse geliefert. Die bietet nicht mehr sondern – im Gegenteil – weniger Sicherheit. Der Grund: Kleine Kinder können die Bremskraft nicht sicher dosieren. Das Rad kann blockieren. Bei Laufrädern ohne Lenkeranschlag kann sich der Bremszug um den Lenker wickeln. Auch das ist gefährlich. Entfernen Sie die Bremse deshalb und lassen Sie Ihr Kind mit den Füßen bremsen. Im Test haben das alle Kinder bevorzugt.

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