• Bedarf. Wenn Sie genug Geld zur Verfügung haben, wählen Sie zur Absicherung Ihres Nach­wuchses besser eine Kinder­invaliditäts­versicherung statt einer Unfall­versicherung. Sie bietet umfassenderen Schutz — nicht nur bei ­Unfall, auch bei schwerer Krankheit. Eine schwere Krankheit ist mit Abstand die häufigste Ursache für eine Schwerbehin­derung.
  • Auswahl. Eine lebens­lange Rente und eine Kapitalzahlung sind am besten geeignet. Ein mit gut bewertetes Angebot mit Renten- und Kapitalzahlung hat die Basler ab 420 Euro im Jahr. Tarife mit Rente ohne Einmalzahlung liegen zwischen 130 und 478 Euro. Der ebenfalls gute Tarif der WGV kostet 354 Euro im Jahr. Angebote mit einmaliger Geldzahlung und ohne Rente decken lediglich erhöhte Ausgaben in den ersten Jahren. Der DEVK-Tarif gibt eine finanzielle Start­hilfe für 214 Euro im Jahr.
  • Steuern sparen. Die Beiträge für eine Kinder­invaliditäts­versicherung können Eltern als „sons­tige Vorsorgeaufwendungen“ und Groß­eltern als „Sonder­ausgaben“ steuer­mindernd geltend machen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 79 Nutzer finden das hilfreich.