Der Kinder­geld­anspruch für verheiratete voll­jährige Kinder in Ausbildung bleibt bestehen, auch wenn die Einkünfte des Kindes und die Unter­halts­leistungen des Ehegatten den Grenz­betrag von 8 004 Euro über­steigen. Das hat das Finanzge­richt Köln entschieden (Az. 9 K 935/13).

Insbesondere seit der Gesetzes­änderung Anfang 2012 sei klar, dass die eigenen Einkünfte und Bezüge der Kinder keine Rolle mehr spielen bei der Frage, ob es Kinder­geld gibt oder nicht. Entscheidend ist nur, dass das Kind unter 25 Jahren und in Ausbildung ist. Weitere Voraus­setzungen oder Einschränkungen für verheiratete Kinder hat das Gesetz nicht fest­gelegt. Revision beim Bundes­finanzhof ist einge­legt (Az. XI R 32/13).

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