Der Berufs­wunsch ihres Sohnes brachte einer Mutter Streit mit der Familien­kasse. Weil er Tätowierer werden wollte, absol­vierte der Junge ein unbe­zahltes, einjähriges Praktikum. Das sei keine Ausbildung, so das Amt, und forderte das Kinder­geld zurück. Das Finanzge­richt Düssel­dorf sah das anders: Gerade weil es keine Ausbildung zum Tätowierer gebe, müsse das Praktikum als gleich­wertig anerkannt werden (Az. 10 K 1416/16 AO).

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