Die Verfassungsbeschwerde zur Grenze, bis zu der Jugendliche ab 18 ohne Gefahr für das Kindergeld Einkünfte und Bezüge haben dürfen, ist gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht hat sie nicht angenommen. Zurzeit beträgt die Grenze 7 188 Euro.

In dem Verfahren waren die Einkünfte des Sohnes 112 Mark zu hoch, weil die Kindergeld­kasse Ausbildungslöhne nur um Werbungskosten kürzt. Die Mutter wollte, dass sie auch außergewöhnliche Belastungen und Sonderausgaben abzieht (Az. 2 BvR 1781/00). Eltern können sich aber noch auf eine Klage beim Bundesfinanzhof zum Abzug von Sozialabgaben berufen (Az. V III R 27/02).

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