Wenn Kinder in der Übergangszeit zwischen Schule und Studium oder Ausbildung mehr als 7 680 Euro verdienen, darf das Kindergeld nicht für das ganze Jahr gestrichen werden, sondern nur für die Zeit, in der das Kind jobbte. Eine Abiturientin arbeitete von Juli bis Dezember Vollzeit und überschritt den Grenzbe­trag. Weil sie aber von Januar bis Juli zur Schule ging und nichts verdiente, gibt es für diese sechs Monate Kindergeld, entschied das Finanzgericht Niedersachsen. Bis der Bundesfi­nanz­hof ein endgültiges Urteil fällt, sollten Betroffene Einspruch einle­gen und Ruhenlassen des Verfahrens beantragen (BFH-Az. VIII R 92/04).

Dieser Artikel ist hilfreich. 41 Nutzer finden das hilfreich.