Kindergeld Meldung

Geschenktes Geld zählt nicht immer mit, wenn erwachsene Kinder mehr verdienen als die fürs Kindergeld entscheidende Grenze von 7 680 Euro jährlich. Zwar gelten fast alle Geld- und Sachbezüge als „Einkünfte und Bezüge“ – also auch ein Geldgeschenk. Anders ist das aber, wenn damit die Auflage ver­bunden ist, das Geld langfristig in Wertpapieren anzulegen, um beispielsweise später leichter ins Berufsleben zu starten. Regelmäßige oder einmalige Geldgeschenke, die längerfristig angelegt werden, führen nicht dazu, dass das Kindergeld wegen Überschreitens der Einkommensgrenze gestrichen wird, entschied der Bundesfinanzhof (Az. VIII R 21/02).

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