Eltern von erwachsenen Kindern ohne Arbeit müssen aufpassen, dass sie das Kindergeld nicht verlieren. Sie haben nur Anspruch auf die 154 Euro im Monat, wenn der junge Erwachsene sich alle drei Monate bei der Agentur für Arbeit als arbeitsuchend meldet.

Ein arbeitsloser Sohn ließ grundlos einen Termin bei der Arbeitsvermittlung verstreichen. Daraufhin war er bei der Agentur für Arbeit nicht mehr als arbeitsuchend gemeldet. Da der junge Mann sich auch nicht in der Berufsberatung um einen Ausbildungsplatz beworben hatte, zahlte die Familienkasse kein Kindergeld mehr. Das darf sie, hat der Bundesfinanzhof bestätigt (Az. III R 68/05).

Tipp: Als arbeitslos gilt Ihr Kind auch noch, wenn es nur einen 400-Euro-Job hat. Die Familienkasse zahlt für arbeitslose Jugendliche längstens bis zu ihrem 21. Geburtstag Kindergeld. Diese Frist verlängert sich allerdings um die Zeit, in der das Kind seine Wehrdienst- oder Zivildienstzeit leistet.

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