Kinder­frei­beträge Eltern können auf mehr Geld hoffen

Kinder­frei­beträge - Eltern können auf mehr Geld hoffen
Der Kinder­frei­betrag soll das Existenz­minimum von Kindern sichern. © plainpicture / H. Benser

Das Bundes­verfassungs­gericht muss klären, ob die Kinder­frei­beträge generell – und nicht nur im Jahr 2014 – zu nied­rig sind (BVerfG, Az. 2 BvL 3/17). Das Finanzge­richt Nieder­sachsen ist davon über­zeugt, dass die fehlende Alters­staffelung dazu führt, dass der Frei­betrag allein 2014 für 6- bis 14-Jährige um 24 Euro, für 14- bis 18-Jährige um 444 Euro und für Voll­jährige in Ausbildung um 1 584 Euro zu nied­rig ist. Bislang ergehen Steuer­bescheide nur für das Jahr 2014 vorläufig (BMF-Schreiben vom 11. April 2016).

Tipp: Solange das Bundes­finanz­ministerium den Vorläufigkeits­vermerk nicht auf alle Jahre ausdehnt, legen Sie gegen zu nied­rige Frei­beträge Einspruch ein und verweisen auf den Muster­prozess beim Verfassungs­gericht.

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