Zusatzvereinbarung: Preise vergleichen

Vor Behandlungsbeginn kann eine Zweitberatung sinnvoll sein.

Rund 1 000 Euro zahlten die meisten Leser, die auf unseren Aufruf antworteten, beim Kieferorthopäden privat für außervertragliche Leistungen. Im Detail zeigen die an uns geschickten Behandlungspläne jedoch große Preisspannen. Das hängt damit zusammen, dass es für Zusatzleistungen keine einheitlichen Regelungen gibt:

  • Die Kassenleistungen können von Region zu Region variieren.
  • Wenn Patienten höherwertige Leistun­gen in Anspruch nehmen, zahlen einige Krankenkassen zumindest den Kassensatz, andere beteiligen sich dann nicht an dieser Therapievariante.
  • Der Kieferorthopäde kann mehr berechnen, wenn die Behandlung besonders schwierig ist – zum Beispiel bei einem kleinen Mund oder extremem Würgereiz.
  • Nicht jede Behandlungsmöglichkeit findet sich in der zahnärztlichen Gebührenordnung.
  • Die Material- und Arbeitskosten variie­ren von Labor zu Labor. Um zu sehen, wie viel „Luft“ im Kostenvoranschlag steckt, kann es sinnvoll sein, vor der Behandlung eine Beratung bei einem anderen Kieferorthopäden in Anspruch zu nehmen. So lässt sich auch der Behandlungsvorschlag absichern.

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