Kfz-Voll­kasko­versicherung Lügen lohnt nicht

Kfz-Voll­kasko­versicherung - Lügen lohnt nicht
Nach einem Unfall müssen Auto­fahrer der Versicherung die Wahr­heit sagen. © Getty Images / malerapaso

Wer einen Unfall baut und seiner Kfz-Voll­kasko­versicherung bei der Schil­derung des Unfalls die Unwahr­heit erzählt, erhält keine Entschädigung. Ein Mercedes-Fahrer war in Münster mit der Leitplanke kollidiert. Er gab an, ein entgegen­kommendes Auto habe ihn geschnitten, sodass er gezwungen gewesen sei, in die Leitplanke auszuweichen. Ein Sach­verständiger stellte jedoch fest, dass ein solches absicht­liches Hinein­steuern mit dem Schaden­bild am Auto nicht in Einklang zu bringen war. Außerdem hatte der Mercedes bereits Vorschäden, die der Besitzer nicht angegeben hatte, obwohl er dazu verpflichtet war. Die Voll­kasko brauchte daher nichts zu zahlen, entschied das Land­gericht Münster (Az. 15 S 13/17).

Wichtig: Beschuldigte dürfen zwar der Polizei gegen­über schweigen, nicht aber der Versicherung. Dort sind sie verpflichtet, den Schadens­hergang wahr­heits­gemäß zu schildern.

Tipp: Die für Sie güns­tigste Auto­versicherung finden Sie mithilfe unseres Kfz-Versicherungsvergleichs.

Mehr zum Thema

  • Auto­versicherungen im Vergleich Wechseln und sparen

    - Ob E-Auto oder Verbrenner – bei der Auto­versicherung können Sie Hunderte Euro sparen. Unser Vergleich zeigt das aktuelle Preis­niveau der Kfz-Versicherer zum 1.1.2022.

  • Kfz-Versicherung Alles was Sie über die Kfz-Versicherung wissen müssen

    - Auto­fahrer brauchen eine Kfz-Haft­pflicht­versicherung. Teil- oder Voll-Kasko­schutz ist dagegen freiwil­lig. Lesen Sie hier, worauf es bei einer Auto­versicherung ankommt.

  • Auto­versicherung Rück­stufung nach Unfall – so langen Versicherer zu

    - Nach dem Unfall zahlt der Kfz-Versicherer erst für den Schaden, stuft aber dann den Schadenfrei­heits­rabatt des Versicherten zurück – wie weit zurück, hängt vom Tarif ab.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.