Den Schaden an seinem Auto bekam er ersetzt, auf den Verfahrenskosten blieb er sitzen. Nach einem Unfall hatte der Geschädigte dem Kfz-Haftpflichtversicherer des Unfallverursachers eine Frist von acht Tagen gesetzt und geklagt, als der Versicherer die Kosten für Reparatur und Mietwagen innerhalb dieser Frist nicht übernommen hatte. Der Versicherer erstattete den Schaden wenig später, verweigerte aber die Verfahrenskosten: Die achttägige Frist sei zu kurz, üblich seien vier Wochen. Das Stuttgarter Oberlandesgericht gab dem Versicherer recht (Az. 3 W 15/10).

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