Tipps

Anwalt. Verhandeln Sie nicht selbst mit der Versicherung. Deren Sachbearbeiter möchte vor allem die Kosten drücken. Als Profi ist er Ihnen überlegen. Gehen Sie lieber zum Anwalt. Der wird auch Nebenkosten geltend machen, etwa die Wertminderung Ihres reparierten Wagens. Sein Honorar muss die gegnerische Versicherung bezahlen, egal wie hoch der Schaden ist. Wenn Sie allerdings eine Teilschuld trifft, geht das Honorar anteilig auf Ihre Kosten. Der Jurist sollte Fachanwalt für Verkehrsrecht sein. Suchportale sind zum Beispiel www.anwalt-suchservice.de oder www.auto-sms.de.

Unterschrift. Auch wenn der Schrecken nach dem Unfall tief sitzt: Lassen Sie sich nicht dazu überreden, irgendetwas schnell, sofort oder gar ungelesen zu unterschreiben. Oft soll der Geschädigte eine Abtretungserklärung für die Versicherung ab­geben, die dann die Abrechnung der Reparatur direkt mit der Werkstatt abwickelt. Diese Erklärung kann er auch später abgeben. Und wenn schon, sollte sie auf die Reparaturkosten begrenzt sein.

Gutachter. Der Geschädigte darf einen Sachverständigen seines Vertrauens beauftragen. Die Kosten muss die gegnerische Versicherung tragen, wenn es sich nicht um einen Bagatellschaden bis etwa 750 Euro handelt. Akzeptieren Sie nicht, dass die Versicherung einen eigenen Gutachter schickt. Haben Sie sich damit einverstanden erklärt, können Sie nicht später auf ihre Kosten einen unabhängigen Gutachter verlangen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 688 Nutzer finden das hilfreich.