Kfz-Versicherung Meldung

Zum ersten Mal seit Jahren bleiben die Beiträge in diesem Jahr stabil. Mit unserem Service finden Sie günstige Verträge.

Aufatmen bei Autofahrern: Wenigstens bei der Kfz-Versicherung wird es in diesem Jahr keine Preissteigerungen geben. Der Grund: Erstmals seit 1996 hat die Branche wieder Geld verdient. Nach den teils drastischen Anhe­bungen der vergangenen Jahre haben jetzt einige Versi­cherer sogar die Prämien gesenkt. Individuelle Merkmale wie das Alter des Fahrers, die jährliche Kilometerleistung oder der Beruf werden stärker berücksichtigt. Einige Anbieter gewähren einen Extra-Preisnachlass für Altkunden, die seit Jahren bei derselben Gesellschaft versichert sind.

Zwar führt die neue Regionalstatistik in einigen der 444 Zulassungsbezirke zu höheren Prämien. Und auch bei den Typklassen gibt es Umstufungen, was einige Modelle teurer werden lässt. Doch für etwa 80 Prozent der Kunden bleibt alles beim Alten oder wird sogar günstiger.

Aber auch wenn bei vielen Fahrern die Beitragserhöhung diesmal ausbleibt, ist ein Preisvergleich sinnvoll. Denn die Unterschiede können selbst in günstigen Schadenfreiheitsklassen einige Hundert Euro ausma­chen. Auch wer schon lange bei derselben Gesellschaft ist, sollte vergleichen: Ein Versicherer, der vor Jahren günstig war, kann jetzt von anderen überholt worden sein. Außerdem werden zahlreiche individuelle Rabatte gewährt. Deshalb gibt es nicht mehr den Versicherer, der für alle Kunden der günstigste ist. Auch die Bedingungen sind nicht überall gleich. Zum Beispiel kann ein Kaskokunde in Schadenfreiheitsklasse 7, der bei seinem Versicherer mit 60 Prozent fährt, anderswo mit 50 Prozent eingestuft werden.

Wer sich beim Preisvergleich nicht im Tarifdickicht verheddern will, kann unsere Analyse KFZ-Versicherung.

Wir beginnen mit den Auswertungen Mitte November, wenn die Daten der Versicherer vorliegen. Sie erhalten rechtzeitig vor dem 30. November von uns Bescheid. Spätestens an diesem Tag muss Ihre Kündigung beim Versicherer sein. Wer den Termin verpasst, kann eventuell auch später kündigen: Bei Prämienerhöhungen hat der Kunde in der Regel ein Sonderkündigungsrecht. Viele Versi­cherer verschicken die Mitteilungen erst im Dezember oder Januar, sodass bis ins nächste Jahr hinein Zeit bleibt.

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