Ausgabe­abschläge bei einigen KfW-Darlehen stellen keine rechts­widrigen Kredit­bearbeitungs­gebühren dar. Sie sind zum Teil als Risiko­zuschlag zulässig und zum anderen Teil angemessen, weil die Zinsen durch die staatliche Förderung verbilligt sind. Das hat der Bundes­gerichts­hof entschieden (Az. XI ZR 454/14). Eine Ausnahme gilt allenfalls für Verträge, die nach dem 10. Juni 2010 abge­schlossen und nicht durch ein Grund­pfandrecht gesichert wurden.

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