Keuchhusten Meldung

Erwachsene sollten sich gegen Keuchhusten impfen lassen.

Die Barmer-GEK berichtet, dass sich die Zahl ihrer Keuchhustenpatienten von 2006 bis 2012 um 50 Prozent erhöht hat: von 6 000 auf 9 000 Erkrankte. Dabei ist die Impfung kostenlos. Zunehmend erkranken Erwachsene. Das ist gefähr­lich, wenn sie nicht geimpfte Babys oder Klein­kinder anste­cken. Für diese kann Keuchhusten, Pertussis genannt, lebens­gefähr­lich sein. Wenn Erwachsene an Keuchhusten leiden, treten zunächst oft grippe­ähnliche Merkmale wie Fieber und Schnupfen auf. Die typischen, keuchenden Husten­anfälle bleiben oft aus. Statt­dessen plagt sie meist ein lang anhaltender, nicht abklingender Husten.

Tipp: Die Stiftung Warentest rät gesunden Erwachsenen und Schul­kindern, die Impfung aufzufrischen. Säuglinge sind ab dem zweiten Monat zu impfen. Mehr im Themenpaket Impfen.

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