Keuchhusten-Impfung

Keuchhusten bei Kindern

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Keuchhusten-Impfung - Wie Opas Impfung die Enkel schützt
Schützens­wert. Keuchhusten ist vor allem für Säuglinge gefähr­lich © Getty Images / Marc Romanelli

Neugeborene können sich ab dem ersten Lebens­tag anste­cken. Schutz bietet eine Impfung.

Symptome. Keuchhusten verläuft bei Ungeimpften meist in drei Phasen. Auf ein bis zwei Wochen grippe­ähnlicher Symptome folgen vier bis sechs Wochen mit Husten­anfällen. Diese Atta­cken können bis zum Erbrechen führen. Nach weiteren sechs bis zehn Wochen klingen die Husten­anfälle lang­sam ab.

Komplikationen. Häufig kommt es zu einer Lungenentzündung oder Mittelohrentzündung. Bei Säuglingen können die schweren Husten­anfälle zu Atemaussetzern führen. Der Sauer­stoff­mangel kann das Gehirn schädigen. Im schlimmsten Fall können Babys durch eine Keuchhusten­infektion sterben.

Behand­lung. Keuchhusten wird mit Antibiotika behandelt. Säuglinge müssen oft im Kranken­haus aufgenommen werden, um ihre Atmung besser zu über­wachen.

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2 Kommentare Diskutieren Sie mit

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halsbandschnaepper am 20.09.2021 um 10:09 Uhr
Wenn Kinder/Jugendliche gegen Corona gimpft werde


Wenn die Jungen sich alle gegen Corona (Covid19/Sars-Cov2) impfen lassen, dann könnte das werden. Denn das ist ja auch eine Impfung die vor allem die andere Gruppe (Erwachsene und Ältere) schützt. Das wäre dann eine Solidarität auf Gegenseitigkeit. Die "Jungen" lassen sich für die "Alten" gegen Corona impfen und die "Alten" für die "Jungen" gegen Keuchhusten.
Bisher lassen sich aber kaum Jugendliche gehen Corona impfen, für Kinder ist der Impfstoff leider noch nicht zugelassen.

halsbandschnaepper am 20.09.2021 um 09:56 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

reschi2000 am 18.09.2021 um 19:20 Uhr
Unfassbar❗

Die Stiftung sollte doch einmal testen, ob der beste Schutz vor den Alten nicht das Wegsperren wäre.