Keuchhusten-Impfung

Keuchhusten bei Kindern

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Keuchhusten-Impfung - Wie Opas Impfung die Enkel schützt
Schützens­wert. Keuchhusten ist vor allem für Säuglinge gefähr­lich © Getty Images / Marc Romanelli

Neugeborene können sich ab dem ersten Lebens­tag anste­cken. Schutz bietet eine Impfung.

Symptome. Keuchhusten verläuft bei Ungeimpften meist in drei Phasen. Auf ein bis zwei Wochen grippe­ähnlicher Symptome folgen vier bis sechs Wochen mit Husten­anfällen. Diese Atta­cken können bis zum Erbrechen führen. Nach weiteren sechs bis zehn Wochen klingen die Husten­anfälle lang­sam ab.

Komplikationen. Häufig kommt es zu einer Lungenentzündung oder Mittelohrentzündung. Bei Säuglingen können die schweren Husten­anfälle zu Atemaussetzern führen. Der Sauer­stoff­mangel kann das Gehirn schädigen. Im schlimmsten Fall können Babys durch eine Keuchhusten­infektion sterben.

Behand­lung. Keuchhusten wird mit Antibiotika behandelt. Säuglinge müssen oft im Kranken­haus aufgenommen werden, um ihre Atmung besser zu über­wachen.

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