Reisende, die im Frühjahr 2000 für ihre bereits gebuchte Flugreise nachträglich einen Kerosinzuschlag zahlen mussten, können das Geld zurückfordern. Die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen hat mit Erfolg gegen Klauseln in den Geschäftsbedingungen mehrerer Reiseveranstalter geklagt.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat bereits Zuschlagsklauseln von Bucher Reisen (Az. X ZR 253/01) und Alltours (Az. X ZR 243/01) für unzulässig erklärt. Das gleiche Schicksal trifft nun die Kerosinzuschläge der LTU, nachdem das Unternehmen die Revision gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf (Az. 6 U 29/01) zurückgezogen hat. Betroffen sind auch die LTU-Veranstalter Tjaereborg, Jahn-Reisen, ITS Reisen, Meiers Weltreisen, Smile & Fly, Marlboro-Reisen und THR Tours. Gegen die NUR Touristik und Tui laufen noch Verfahren vor dem BGH.

Tipp: Einen Musterbrief zur Rückforderung gibt es bei der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen für 0,50 Euro unter www.vz-nrw.de/kerosin oder per Faxabruf (0 190 5/1 00 1010 62, 2 Seiten, 0,62 Euro/Min.).

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