Verlässt ein Arbeitnehmer in einer Pause seine Arbeitsstelle, um seine Ehefrau zur Arbeit beim gleichen Arbeitgeber zu bringen, und verunglückt dabei schwer, handelt es sich nicht um einen We­ge­unfall nach den Regeln der gesetzlichen Unfallversicherung. Das gilt auch, wenn der Mann vorher die Erlaubnis seines Arbeitgebers eingeholt hat, so hat das Sozialgericht Karlsruhe entschieden (Az. S 15 U 3408/08, nicht rechtskräftig).

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