Während er darauf wartete, dass der Kopierer startet, nahm er einen kräftigen Schluck von seinem alkoholfreien Bier und dann passierte es. Der Mann brach sich gleich mehrere Zahn­spitzen im Oberkiefer ab. Er forderte darauf­hin Geld von der gesetzlichen Unfall­versicherung, deren Träger die Berufs­genossenschaften und Unfall­kassen sind. Als sich diese weigerte zu zahlen, ging er vor Gericht. Das Sozialge­richt Dresden wies die Klage ab. Die Aufnahme von Nahrung, auch während einer Pause am Kopiergerät, ist grund­sätzlich nicht unfall­versichert. Der Arbeitnehmer habe mit der Aufnahme des alkoholfreien Bieres seine Arbeit unterbrochen, und somit auch seinen Versicherungs­schutz, so die Begründung des Gerichts (Az. S 5 U 113/13).

Dieser Artikel ist hilfreich. 0 Nutzer finden das hilfreich.