Lebens­mittel­infektionen mit dem Keim Campyl­obacter nehmen europaweit zu. Das geht aus dem neuen Zoonosebe­richt der Europäischen Behörde für Lebens­mittel­sicherheit (Efsa) hervor. Die Zahl der gemeldeten Fälle stieg 2011 um 2,2 Prozent gegen­über dem Vorjahr. Die sogenannte Campyl­obacteriose ist die häufigste lebens­mittel­bedingte Erkrankung. Der Mensch steckt sich meist über rohes oder nicht durch­gegartes Geflügel­fleisch an. Die Bakterien kommen auch in rohem Schweine- und Rind­fleisch vor. Typische Infektions­zeichen sind Fieber, Durch­fälle und Bauch­krämpfe. Auf Platz zwei der Krankheiten, die Tiere auf den Menschen über­tragen, stehen Salmonellen. Meist stammen sie aus Hühnerei oder Hühner­fleisch. Die Salmonellen­infektionen gehen seit Jahren zurück. Die Efsa führt das darauf zurück, dass Legehennen- und Mast­betriebe strenger über­wacht werden.

Tipp: Essen Sie nur durch­gegartes Fleisch. Vermeiden Sie zuhause, dass rohes Fleisch mit anderen Lebens­mitteln oder Küchengeräten in Kontakt kommt.

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