Kava-Kava Meldung

Kava-Kava, Rauschpfeffer aus der Südsee, kann zu schweren Leberschädigungen führen. Obwohl das Bundesinstitut für Arzneimittel 2002 die Zulassung aller Kava-Kava-Präparate und homöopathischer Mittel (bis einschließlich D4-Verdünnung) verboten hat, geht der Internethandel weiter. Kava-Kava wurde zur Behandlung leichter Angstzustände eingesetzt. Im Internet wird es nun als allgemeines Naturheilmittel propagiert und als exotisches Getränk – mit Folgen für die Haut: stark juckende Exantheme, mit weißen Schuppen übersäte Hautstellen, die vom Gesicht auf Hals und Körper übergreifen. Eventuell gehen Pigmentbestandteile der Pflanze unter Sonnenlicht eine giftige Reaktion ein. Die Haut heilt rasch, wenn Kava abgesetzt wird.

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