Kaugummi Meldung

Längst kauen nicht mehr nur die Kids. Auch die gereifte Generation hat das Kaugummi entdeckt: für frischen Atem, saubere Zähne, gegen Reiseübelkeit oder als Nikotinersatz. Und schon der rhythmische Kautakt wirkt erfreulich vielseitig: Er beruhigt bei Stress, hält in eher schläfrigen Situationen aber wach.

Ursprünglich bestand die Kaugummi-Grundsubstanz aus natürlichen Wachsen, Harzen und aus „Chicle“, dem Milchsaft des tropischen Sapotillbaums. Heute dominiert Kunstgummi, gewonnen aus Erdöl. Vorteil der synthetischen Kaumasse: Sie klebt weniger an den Zähnen und der Geschmack hält länger. In jedem Fall ist sie unverdaulich. Wer sie verschluckt, scheidet sie ohne Gefahr für Leib und Leben vollständig wieder aus.

Ein Kaugummi besteht jedoch nur zu etwa 20 Prozent aus Kaumasse. Weitere Zutaten sind Zucker oder – zahnschonender – Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit, Xylit, Mannit und Isomalt oder Zuckerersatzstoffe wie Sacharin, Cyclamat, Aspartam und Acesulfam. Feuchthaltemittel wie Glycerin und andere Pflanzenöle bewahren das Kaugummi vor dem Austrocknen. Der Geschmack wird entweder mit natürlichen oder naturidentischen Fruchtaromen oder Minzesorten (Krauseminzarten, Pfefferminze) erzeugt. Antioxidationsmittel machen Kaugummis länger haltbar. Verdickungsmittel erhöhen das Volumen. Bunte Bubblegums enthalten Farbstoffe.

Tipp: Durch Kaugummikauen stärken Sie Ihre Kaumuskulatur. Aber das darf nicht ausarten. Wer pro Tag länger als 60 Minuten kaut, muss mit Verspannungen und Kopfschmerzen rechnen.

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