Mit einer bloßen Bestellbestätigung des Onlinehändlers kommt kein Kaufvertrag zustande. Das hat das Amtsgericht München im Fall eines Kunden entschieden, der Geräte bestellt hatte, die ein Händler versehentlich zu günstig angepriesen hatte. Ein Kauf komme dann nur zustande, wenn der Händler die Ware schickt. Im Streitfall hatte der Händler das nicht getan, sondern die Ware versandt, die er eigentlich anbieten wollte (Az. 281 C 27753/09).

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