Am Kaufhauseingang müssen Kunden mit Glastüren rechnen. Verletzen sie sich, weil sie eine Tür übersehen, können sie kein Schmerzensgeld fordern. Vor dem Amtsgericht München blitzte eine Kundin ab, die sich eine Gehirnerschütterung zugezogen und 1 500 Euro Schmerzensgeld gefordert hatte. Mit Glastüren sei zu rechnen, meinte das Gericht. Außerdem hafte der Kaufhausbetreiber erst recht nicht, wenn die Tür durch Aufkleber und Griffe gut ­erkennbar sei (Az. 172 C 1190/09).

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